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Bancor zieht 550.000.000$ an und offenbart weitere spannende Updates

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Von Mister Coinlover-Februar 16, 2021

Das Ethereum-basierte On-Chain Liquiditätsprotokoll Bancor (BNT) ist zu einem wahren Magnet für Vermögenswerte geworden. In der letzten Woche ist sein TVL auf 550 Millionen US-Dollar explodiert. Wie nun ein neuer Bericht enthüllt, gibt es dafür auch gute Gründe.

In seinem neuesten monatlichen Bericht enthüllt Bancor verschiedene Statistiken, die sein exponentielles Nutzerwachstum in letzter Zeit zeigen. Insbesondere seit der Einführung von Bancor v2.1 ist der Gesamtwert an hinterlegten Vermögen (TVL) auf dem Protokoll und das monatliche Swap-Volumen um über 2.000 bzw. 1.500 Prozent gestiegen.

Dieser durchschlagende Erfolg, schlussfolgert der Bericht, könnte auf Bancors einseitiges Engagement und den Schutz vor Impermanent Loss (IL) zurückgeführt werden, denn dieser wird von dem Protokoll ausgeglichen. Nach Abzug des IL verdienen BNT-Inhaber etwa 25 % der gesamten Swap-Gebühren.

Kumulierte Gebühren auf Bancor (BNT)

Abb.1: Bancor v2.1 generiert bereits fast 20 Millionen Dollar an jährlichen Gebühren. Quelle: Bancor Bericht

Laut dem Bericht sei das etwa 50-mal höher als bei anderen AMM-Protokollen. SUSHI-Inhaber verdienen zum Beispiel 0,05 % der Swap-Gebühren, während UNI-Inhaber derzeit 0% der Swap-Gebühren verdienen.

Vor zwei Wochen gingen die BNT-Belohnungen live, wobei die Mehrheit der Liquiditätsanbieter sich dafür entschied, ihre Belohnungen wieder zu staken (85 Prozent der erhaltenen BNT), um höhere Renditen zu erzielen und Liquidität zurück ins Netzwerk fließen zu lassen. Bis heute hat Bancor BNT im Wert von mehr als 23 Millionen Dollar an Liquiditätsanbieter ausgezahlt.

Bancor mit Layer-2- und Cross-Chain-Lösung

In dem Bericht wird auch erwähnt, dass Bancor daran arbeitet, die steigenden Kosten für Ethereum-Netzwerkgas zu adressieren. Zu diesem Zweck optimiert Bancor das Belohnungssystem und arbeitet gleichzeitig eng mit dem Offchain Labs-Team zusammen, um die Bancor-Verträge für den Mainnet-Start von der Layer-2-Lösung Arbitrum vorzubereiten. Bancor Verträge sind im Übrigen bereits live auf Arbitrum’s öffentlichen Testnet und es wurde dazu ein passendes Demo-Frontend ausgegeben.

Darüber hinaus hat das Protokoll die Limits für die ETH- und LINK-Pools erhöht, was sich rückblickend als eine gute Entscheidung erwiesen hat. Aktuell ist die Abstimmung über die Pools für ETH, LINK, WBTC, YFI, REN, renBTC, OCEAN, AAVE und SNX im Gange.

Doch das ist noch nicht alles. Die Arbeit an einer Cross-Chain-Brücke zu Polkadot (DOT) ist ebenfalls im Gange. Bancor arbeitet mit LiquidApps an der Bereitstellung und streben einen Testnet-Einsatz in Q1 an. Die Brücke soll darüber hinaus so anpassbar werden, sodass Bancor mit jeder Blockchain verbunden werden kann.

Änderungen soll den Governance Token vBNT verknappen

In dem Bericht wurde ebenfalls mittgeteilt, dass die Bancor DAO den Bancor Vortex genehmigt hat. Vortex wird den Nutzern die Möglichkeit geben, sich gegen ihr gestakte BNT über den vBNT/BNT-Pool Kredite aufzunehmen. Die zweite Phase von Vortex soll es dem Protokoll erlauben, einen Prozentsatz der Swap-Gebühren für vBNT zu verbrennen und es so in eine knappe Ressource zu verwandeln.

vBNT ist das Governance-Token von Bancor. Es wird von Nutzern generiert, die BNT in einem beliebigen Whitelist-Pool staken. Er repräsentiert ihren prozentualen Anteil an dem Pool. Dies macht vBNT ähnlich wie einen LP-Token, allerdings kann er  auch verwendet werden, um sich an der Governance von Bancor zu beteiligen und seine Stimme abzugeben.

Zu guter letzt wird auch ein „Top Secret Pool Design“ angedeutet, das sich in der Endphase der Forschung befindet und bald in die Entwicklung geht. Aus den begrenzten Informationen, die der Bericht preis gibt, soll die Komplexität von Bancors Verträgen reduziert werden, was zu geringeren Gasgebühren für die Benutzer des Protokolls führt.

Damit watet Bancor mit einer großen Palette an aufregenden Neuankündigungen auf, welche das Protokoll für einen interessanten DeFi-Kandidaten im Jahr 2021 machen.

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