Was ist Ethereum

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Was ist Ethereum? Alles was Trader und Investoren über ETH wissen müssen

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Von Mister Coinlover-April 1, 2020

Während weitestgehend Bitcoin die Schlagzeilen der Mainstream Medien ziert, vollzieht sich seit 2014 im Schatten des großen Bruders eine nicht weniger interessante Entwicklung: Ethereum.

Während Ethereum wie Bitcoin als Kryptowährung gilt, verfolgen beide allerdings völlig verschiedene Ziele und weisen unterschiedliche Eigenschaften auf.

Ethereum ist nämlich in erster Linie eine Open Source Plattform mit eigener Blockchain zur Abwicklung von Smart Contracts. Smart Contracts sind dabei sich selbst ausführende intelligente Verträge. Gebühren für die Transaktionen der Smart Contracts werden mit der hauseigenen Kryptowährung Ether (ETH) bezahlt. Ether ist dabei das “Gas, welches die Ethereum Maschinerie antreibt” und sich in den letzten Jahren zu der zweitgrößten Kryptowährung nach Marktkapitalisierung entwickelt hat.

Doch überstürzen wir die Dinge nicht. Tasten wir uns lieber Schritt für Schritt an die Materie ran, um zu verdeutlichen, warum Ethereum, genau wie Bitcoin, ein revolutionäres Projekt mit hohem Potential darstellt.

Wenn du dir also die Fragen stellst, was Ethereum ist, wie es funktioniert und wofür es verwendet werden kann, ohne tief in hochkomplizierten technischen Ausführungen zu versinken, ist diese Erklärung genau das Richtige für dich.


– Kapitel 1 –


Was ist Ethereum?

Ethereum ist ein Paradebeispiel dafür, dass Blockchain Technologie nicht mit Bitcoin gleichzusetzen ist. Bitcoin ist revolutionär, doch Blockchain ist so viel mehr. Das beweist unter anderem Ethereum eindrucksvoll.

Derzeit ist Ethereum, gemessen an der Marktkapitalisierung, nach Bitcoin die zweitgrößte Kryptowährung der Welt. Der Schritt von Bitcoin zu Ethereum wird als so bahnbrechend betrachtet, dass hier von einer Blockchain der zweiten Generation die Rede ist.

Vitalik Buterin konzipierte Ethereum in einem Whitepaper im Jahr 2013. Buterin stellte sich immer vor, dass die Blockchain als Plattform viel größer sei als das Konzept einer reinen Kryptowährung. Während Bitcoins grundlegende Operationen alle wirtschaftlicher und finanzieller Natur waren, wurde mit dieser Vision im Hinterkopf eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, bei der die hauseigene Kryptowährung Ether an interessierte Investoren verkauft wurde. Dem Team sammelte über 18 Millionen Dollar ein und rief Ethereum 2015 ins Leben.

Ethereum ist eine offene Plattform, die es Entwicklern ermöglicht, dezentrale Anwendungen zu entwickeln. Allem voran sind Smart Contracts die bekannteste Form einer dezentralen Anwendung. Daher wollen wir uns zu erst den Smart Contracts widmen, um zu erklären, worum genau es bei Ethereum geht.

Was ist ein Smart Contract?

Um zu verstehen, was an Ethereum so besonders ist, musst du verstehen, was ein Smart Contract ist. Dieser ist die Essenz von Ethereum. Er ist das, was dieses Projekt so besonders macht. Wenn du verstanden hast, was ein Smart Contract ist und wie er funktioniert, wirst du verstehen, warum Ethereum in aller Munde ist.

Fangen wir also an und beantworten die erste Frage: Was ist ein Smart Contract?

Ein Smart Contract ist übersetzt ein intelligenter Vertrag. Wie alle Verträge beinhaltet er eine Vereinbarung zwischen zwei Parteien. Im Falle des Smart Contracts wird diese Vereinbarung allerdings in Form von Programmiersprache festgehalten. Er läuft zudem auf einer Blockchain. Dort wird er auf der öffentlichen Datenbank gespeichert und kann nicht geändert werden.

Das Besondere an einem Smart Contract ist, dass er sich von alleine ausführt. Um sicherzustellen, dass beide Seiten ihre Vereinbarung einhalten, wird daher keine vertrauenswürdige dritte Partei mehr benötigt. Stattdessen werden Smart Contracts und die damit verbundenen Transaktionen automatisch ausgeführt. Das Ganze passiert in einem vertrauenswürdigen Netzwerk, das vollständig von Computern gesteuert wird. Wie das möglich ist? Schauen wir uns die Funktionsweise eines Smart Contracts etwas genauer an.

Wie funktioniert ein Smart Contract?

Nachdem wir nun wissen, was ein Smart Contract ist, schauen wir uns an, wie er funktioniert. Hierzu dient uns erst einmal ein simples Beispiel. Dieses Beispiel soll zeigen, wie ein Smart Contract theoretisch eingesetzt werden kann.

Im Anschluss daran, werden wir uns angucken, wie das Ganze überhaupt möglich ist. Legen wir also los!

Smart Contracts einfach erklärt

Stell dir vor, du willst ein Haus kaufen. Ben hat ein Haus zu verkaufen und möchte dafür 500.000€ haben. Ihr kommt überein und wollt eure Vereinbarung auf einem Smart Contract festhalten. Dafür musst du nur 500.000€ in die hauseigene Kryptowährung von Ethereum umtauschen. Diese heißt Ether und wird ETH abgekürzt. Bei dem aktuellem Ethereum Kurs entspricht der Kaufpreis also in etwa 1.900 ETH. Im einfachsten Fall sieht eure Vertragsvereinbarung dann so aus:

WENN du 1.900 ETH bezahlst, DANN wird Ben dir das Eigentum an dem Haus überschreiben.

Es handelt sich also im Prinzip, um eine simple Wenn-Dann Funktion. Sobald der Smart Contract abgeschlossen ist, kann niemand ihn mehr ändern. Dadurch können beide Parteien sicher sein, dass sich zu 100 Prozent an die Vereinbarung gehalten wird.

In diesem Szenario erspart der Smart Contract dir und Ben viele Kosten. Andernfalls müsstet ihr nämlich Gebühren an Drittfirmen zahlen, die mit in den Prozess der Vertragsschließung und -einhaltung involviert wären. Dazu gehören beispielsweise die Bank, ein Anwalt und ein Hausmakler.

Kurz gesagt, durch die automatische Ausführung wird eine Drittpartei ausgeschlossen. Die Komponente des Vertrauens wird durch einen Smart Contract vollständig eliminiert.

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Wie das Ganze möglich ist? Dank der Ethereum Blockchain

Der automatische Ablauf des Smart Contracts ist Dank der Ethereum Blockchain möglich. Durch die Blockchain-Technologie sind wir in der Lage, Smart Contracts so zu dezentralisieren, dass sie fair und vertrauenswürdig sind.

In diesem Zusammenhang ist mit Dezentralisierung das Fehlen einer zentralen Partei gemeint, die Kontrolle über die Ausführung der Vertragsbedingungen hat. Die Ausführung liegt einzig und allein in den Händen der Ethereum Blockchain. Die Ethereum Blockchain ist wiederum dezentral, denn sie wird von vielen verschiedenen Parteien und Individuen betrieben.

Obwohl alle Blockchains die Fähigkeit haben, Code zu verarbeiten, war Ethereum etwas vollkommen Neues. Vor Ethereum waren die Blockchains in ihren Möglichkeiten nämlich stark beschränkt. In der Regel ging es lediglich um die Transaktion von Daten und ihre Richtigkeit. Ethereum hingegen ermöglicht Programmierern eine nahezu endlose Bandbreite an operativen Möglichkeiten. Entwickler können Tausende von verschiedenen Anwendungen mit Hilfe von Smart Contracts auf der Ethereum Blockchain erstellen.

Wofür werden Smart Contracts aktuell genutzt?

Okay, so weit, so gut. Wir wissen mittlerweile was ein Smart Contract ist. Wir wissen auch wie ein Smart Contract funktioniert. Jetzt wollen wir uns der Frage widmen, wofür Smart Contracts tatsächlich verwendet werden und ob Ethereum damit einen realen Usecase erschaffen hat.

Ethereum ermöglicht es Entwicklern, durch die Funktionsweise von Smart Contracts weitaus komplexere Anwendungen zu erstellen, als das oben genannte Beispiel einer Vertragsvereinbarung. Smart Contacts können für jede Art von Transaktion Anwendung finden. Die Möglichkeiten für Smart Contracts sind endlos. Bei diesen Anwendungen handelt es sich um sogenannte dezentralisierte Applikation (dApps).

Smart Contacts werden daher in Form von dApps bereits für Finanzgeschäfte und -dienstleistungen, Versicherungen, Kreditgeschäfte, Rechtsverfahren und für Crowdfunding Agreements (ICOs) eingesetzt.

Besonders aktuell in diesem Zusammenhang ist das Thema Decentralized Finance (DeFi). Mittels DeFi soll ein Finanzsystem geschaffen werden, das für alle offen ist und die Notwendigkeit von zentralen Mittelsmännern eliminiert. Es ist ein eigenes und dezentrales Ökosystem, das auf Ethereum basiert. Wenn du wissen möchtest, warum DeFi einer der heißesten Trends ist und viele lukrative Investitionsmöglichkeiten bietet, schau einfach in unseren Artikel über das Thema rein. Klicke hier, um den Artikel über DeFi aufzurufen.

Doch die Blockchain von Ethereum beherbergt noch so viel mehr als das. Was damit gemeint ist, schauen wir uns im nächsten Unterkapitel genauer an.

Ethereum: Die Mutter vieler Kryptowährungen

Nicht nur dApps sind auf Basis von Ethereum möglich. Ethereum wird auch als Plattform für die Entwicklung einer Vielzahl von Kryptowährungen genutzt. Die Ethereum Foundation hat nämlich mit dem ERC20-Token einen Standard definiert, auf Grundlage dessen Entwickler ihre eigenen Versionen dieses Tokens entwickeln können.

Insbesondere in der Hype-Phase wurden auf Basis von Ethereum hunderte verschiedene Kryptowährungen herausgeben, um anschließend Geld durch eine ICO einzusammeln. Insbesondere für Spekulanten waren dadurch die Zeit zwischen Ende 2017 und Anfang 2018 eine aufregende Phase. In dieser kurzen Zeitspanne haben ICOs auf der Ethereum-Plattform Milliarden von US-Dollar aufgebracht. Eine Wette auf solche ICO-Projekte konnte in kürzester Zeit in einer Vervielfachung des Wetteinsatzes resultieren. Oft endete eine solche Wette aber in einem nahezu Totalverlust der Investitionssumme.

Der ICO-Hype hatte auch einen positiven Nebeneffekt auf den Ethereum Kurs. Investoren haben unzählige Ether in Smart Contracts geloggt und trieben damit den ETH Preis kontinuierlich nach oben.

Ethereum hat neben dem ERC20-Token noch einen weiteren neuen Standard herausgebracht. Durch den ERC721-Token wurde die Grundlage für einen neuen und lukrativen Zukunftstrend geschaffen. Die Rede ist von digitalen Sammlerstücken. Das prominenteste Beispiel für den Erfolg solcher digitalen Sammlerstücke auf der ERC721-Basis ist CryptoKitties.

Was ist Ethereum - dApps und CryptoKitties

CryptoKitties ist ein auf der Ethereum Blockchain basierendes Spiel. Es ermöglicht den Spielern digitale Katzen zu züchten, zu handeln und zu verkaufen. Was wie ein simples Spiel für kleine Mädchen klingt, zeigt welches Potential in digitalen Sammlerstücken steckt. Die CryptoKitties waren nämlich schwer beliebt und wurden heiß gehandelt. Der teuerste Verkauf eines CryptoKitty ging für 600 ETH über die Ladentheke. Dies entsprach einem damaligen Gegenwert von ca. 170.000$.

Man kann also mit Recht behaupten, dass die Blockchain von Ethereum ein wahres Power-Tool ist. Es ermöglicht eine ganze Reihe von interessanten Anwendungen. Nun wollen wir aber uns aber das letzte Puzzleteil von Ethereum ansehen. Quasi das Herz, welches die ganze Maschinerie am Laufen hält – die Ethereum Virtual Machine.

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Die Ethereum Virtual Machine

Nachdem wir bereits einiges über die Smart Contracts von Ethereum und ihre Anwendungsfälle gelernt haben, kommen wir nun zu dem Herzstück der Ethereum Blockchain. Ihre Kerninnovation ist nämlich die Ethereum Virtual Machine (EVM). Sie ist eine komplette Turing-Software, die auf dem gesamten Netzwerk läuft.

Die EVM ist es, was Entwicklern ermöglicht, jedes Programm auszuführen. Die Hauptsprache für Entwickler auf Ethereum nennt sich dabei Solidity. Allerdings ist die EVM mit allen Programmiersprachen kompatibel.

Dank der EVM ist der Prozess der Erstellung von dApps einfach und effizient. Entwickler müssen nicht eine völlig neue Blockchain aufbauen, sondern können ihre Anwendungen direkt auf der Blockchain von Ethereum aufbauen und laufen lassen. Allerdings sind auch hier klare Grenzen gesetzt, die es zu überwinden gilt. Genau hier kommt das lang ersehnte Update Ethereum 2.0 ins Spiel.

Ethereum 2.0 – Das ultimative Update

Ethereum 2.0 ist im Grunde genommen nicht nur ein einzelnes Update. Viel mehr umfasst der Begriff eine ganze Reihe von Updates. Diese sollen nach und nach implementiert werden. Ihr Ziel ist es die Blockchain von Ethereum schneller und besser zu gestalten.

Damit geht es in erster Linie um die Skalierbarkeit der hauseigenen Blockchain. Hierfür gibt es bereits einige vielversprechende Lösungsvorschläge. Alle werden parallel entwickelt und bieten für sich genommen eine jeweilige Skalierungslösung für Ethereum. Dazu gehören Sharding, eWASM, die Implementierung von Proof-of-Stake, Plasma und Raiden.

Jede der oben genannten Lösungen adressiert genauer gesagt eine oder mehrere der folgenden drei Kriterien:

  1. Die möglichen Transaktionen pro Sekunde, um so eine bessere und leistungsfähigere Umgebung für Smart Contracts und dApps zu schaffen.
  2. Das Mining von Ethereum. Aktuell gibt es genau wie bei Bitcoin Proof of Work. Mit Ethereum 2.0 soll allerdings der Wechsel auf Proof of Stake erfolgen.
  3. Wie sicher das Netzwerk ist.

Dabei stellt Ethereum 2.0 eine von mehreren Phasen in der Entwicklung dar. In welche 4 Phasen das Projekt von den Kernentwicklern unterteilt wurde, erfährst du im folgenden Kapitel.

Die 4 Phasen der Entwicklung von Ethereum

Die Gesamtlösung, die alle Lösungsvorschläge zumindest theoretisch umfasst, heißt Serenity. Serenity ist ein Konzept, welches die verschiedenen Lösungsvorschläge in einer Sidechain zusammenfasst. Diese Sidechain soll parallel zu der bestehenden Blockchain laufen und mit dieser vollständig kompatibel sein.

Serenity beschreibt damit die letzte von vier Phasen von Ethereum.

  1. Frontier: Die erste Phase war die Markteinführung.
  2. Homestead: Die zweite Phase umfasst den Ausbau der ursprünglichen Plattform von Ethreum und endete 2018.
  3. Metropolis: Die dritte Phase wurde durch die Hardforks Byzanz und Konstantinopel charakterisiert.
  4. Serenity: Die letzte und vierte Phase, in der wir uns jetzt mit der Implementierung von Ethereum 2.0 befinden.

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Unterschiede zwischen Ethereum und Bitcoin

So weit, so gut. Aber lass uns kurz vor dem Ende dieses Kapitels noch einmal klar herausstellen, worin die Unterschiede zwischen Ethereum und Bitcoin liegen.

Sowohl Bitcoin als auch Ethereum nutzen die Technologie der Blockchain und der Kryptographie. Trotzdem unterscheiden sich die beiden Projekte fundamental und technisch. Beispielsweise können Transaktionen bei Ethereum ausführbaren Code enthalten, während bei Bitcoin die an Transaktionen angehefteten Daten im Allgemeinen nur zur Aufbewahrung von Notizen dienen.

Ein weiterer technischer Unterschied ist die Blockzeit. Transaktionen werden auf Ethereum innerhalb weniger Sekunden bestätigt, während es bei Bitcoin Minuten dauert. Wichtiger ist jedoch, dass sich Bitcoin und Ethereum in ihren Zielen fundamental unterscheiden. Während Bitcoin ein alternatives und dezentrales Währungssystem sein will, versteht sich Ethereum als Plattform für die Ausführung von Smart Contracts und dApps. Schlussfolgernd sind zwar sowohl BTC als auch ETH Kryptowährungen. Beide unterscheiden sich aber in ihren Zielen.

Das war bereits eine Menge Input an dieser Stelle. Doch wie kommt Ethereum in der Industrie an? Gibt es bereits Unternehmen, die ein ernsthaftes Interesse daran haben, es zu nutzen? Nun, die Antwort erfährst du in dem folgenden Unterkapitel.

Ethereum Partnerschaften und die EEA

Die Enterprise Ethereum Alliance (EEA) besteht aus hinderten Mitgliedern. Sie ist in erster Linie eine Industrieorganisation. Nach eigener Aussage fokussiert sich die EEA auf die folgenden 4 Aufgaben. So werden auf der Homepage die folgenden Ziele erklärt:

  1. Die Erstellung einer Open-Source-Standardspezifikation.
  2. Die Adressierung der Anforderungen der Unternehmen aus der Industrie.
  3. Weiterentwicklungen der Ethereum-Blockchain und des dazugehörigen Ökosystems.
  4. Streben nach globaler Interoperabilität. Das heißt, Ethereum soll sich mit anderen Blockchains austauschen können.

Um dies zu erreichen, konnte Ethereum schon eine beeindruckende Menge nennenswerter Partnerschaften abschließen. So haben sich mittlerweile hunderte von Mitgliedern der EEA angeschlossen. Dazu gehören unter anderem:

  • Banco Santander,
  • Bank of New York,
  • BP,
  • Chainlink,
  • Ernst & Young,
  • Fantom,
  • FedEx,
  • Hyperledger,
  • ING Bank,
  • Intel,
  • JP Morgan,
  • Microsoft,
  • Wanchain

und viele weitere.

Solltest du ebenfalls in den Erfolg von Ethereum investieren wollen, dann hast du als Kleinanleger die Möglichkeit Ether zu kaufen.

Was ist Ether (ETH)?

Das Kürzel ETH wird oftmals mit Ethereum gleichgesetzt. Streng genommen ist das allerdings nicht richtig. ETH ist die Kryptowährung, die dem Ökosystem von Ethereum zu Grunde liegt. Wie bereits erwähnt, ist ETH dabei die Abkürzung für Ether.

Ether kann genau wie Bitcoin dazu eingesetzt werden, um Wert innerhalb des Netzwerkes von einer Adresse auf eine andere zu übertragen. Darüber hinaus kann Ether verwendet werden, um für Ethereum-Gas zu bezahlen. Ethereum-Gas ist der Brennstoff, mit dem das Netzwerk betrieben wird. Jede Transaktion und jeder ausgeführte Smart Contract kostet solches Gas. Diese Tatsache hält das Netzwerk davon ab, wertvolle Ressourcen zu verschwenden.

Doch lohnt es sich in Ethereum zu investieren? Dieser Frage werden wir in Kapitel 2 in aller Gründlichkeit nachgehen!

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– Kapitel 2 –


In Ethereum investieren – lohnt sich das?

Ethereum ist zweifelsohne ein revolutionäres und außergewöhnliches Projekt. Es steht außer Frage, dass es trotz vieler Wettbewerber die Nummer 1 in seiner Kategorie ist. Die Blockchain von Ethereum ist der Marktführer, wenn es um Smart Contracts und dApps geht. Nirgendwo sonst wird so viel gebaut wie hier!

Zudem beherbergt Ethereum eine große Entwicklergemeinschaft die Tag ein und Tag aus daran arbeitet, das Projekt voranzutreiben. Bereits jetzt existiert um Ethereum herum ein ausgeklügeltes Ökosystem. Im Angesicht dessen, was mit DeFi uns noch bevorsteht, lässt sich bereits erahnen, dass dieses Ökosystem auch zukünftig durch vielversprechenden Ideen und Projekte erweitert wird.

Natürlich darf nicht vergessen werden, dass Ethereum als Produkt immer noch in den Kinderschuhen steckt. In erster Linie wird damit natürlich in die Idee und das Potential von Ethereum investiert. In das, was aus Ethereum theoretisch in Zukunft werden kann. Im Gegensatz zu vielen anderen Projekten existiert hier allerdings schon eine solide Basis, auf der aufgebaut werden kann.

Ethereum hat sich durch seine dezentrale Plattform, auf der eine Vielzahl anderer Projekte und dApps aufbauen, bereits jetzt einen Namen gemacht. Sollte Ethereum 2.0 tatsächlich in den nächsten 1-2 Jahren umgesetzt werden und seine Versprechen halten können, dürfte das Projekt mitunter das heißeste Eisen in diesem Markt darstellen. Im Folgenden wollen wir uns gemeinsam aber noch einmal die Vor- und Nachteile von Ethereum und seiner dezentralisierten Plattform anschauen.

Was sind die Vorteile von Ethereum?

Einer der größten Vorteile bei Ethereum ist die Tatsache, dass es der erste Vertreter seiner Art gewesen ist. Damit genießt Ethereum eine unumstößliche Markenbekanntheit. Die meisten Entwickler von dApps lernen auf Solidity zu schreiben und das alleine soll schon etwas heißen.

Die Vorteile für dApps auf der Ethereum Blockchain sind zahlreich. Sie genießen alle Vorteile, welche die Blockchain-Technologie zu bieten hat. Dazu gehören die folgenden Punkte.

  • Kein Dritter kann Änderungen an den Daten vornehmen. Stichwort: Unveränderbarkeit.
  • Die Anwendungen basieren auf einem Netzwerk, das nach dem Konsensprinzip funktioniert. Dadurch ist es, korruptions- und manipulationssicher. Stichwort: Zensurresistent.
  • Es gibt keinen Single Point of Failure, da es keinen zentralen Angriffspunkt gibt. Zudem sind alle Anwendungen auf der Blockchain durch Kryptographie gesichert. Damit sind sie bestens gegen Hacker-Angriffe und betrügerische Aktivitäten geschützt. Stichwort: Sicherheit.
  • Apps gehen nie aus und können nie abgeschaltet werden. Das heißt, sie laufen rund um die Uhr und haben keine Ausfallzeiten.

Was ist der Nachteil von dApps auf Ethreum?

Wie wir gesehen haben, gibt es eine Reihe von Vorteilen, um Ethereum zu nutzen. Aber natürlich gilt auch hier der Leitspruch: Nichts ist perfekt. DApps sind nicht fehlerfrei. Immerhin wird der Code für die Smart Contracts von Menschen geschrieben und Menschen machen Fehler. Fehler im Code können wiederum zu Fehlfunktionen und Sicherheitslücken führen. In dem Fall sind sie natürlich auch von außen angreifbar.

Wenn ein solcher Fehler ausgenutzt wird (und das ist in der Vergangenheit oft genug vorgekommen), können Hacker sich das zu Nutze machen. Das Einschreiten einer zentralen Partei in solchen Fällen spricht natürlich gegen die Idee der Blockchain dezentral zu sein. Dennoch ist es insbesondere in den Anfangsphasen und während der ersten Versionen notwendig, auf eine solche Partei zurückgreifen zu können. Denn wie bereits erwähnt, stecken alle Produkte am Krypto-Markt immer noch in ihren Kinderschuhen. Das macht sowohl das Risiko als auch das Potential von Investitionen in Kryptowährungen aus.

In Ethereum investieren – Ja oder Nein?!

Natürlich ist es nur menschlich, dass man sich auf eine Frage eine glasklare Antwort wünscht, die einem genau vorgibt, was zu tun ist. Aber wie bereits angekündigt, werden wir hier keine klare Empfehlung aussprechen, ob man in Ethereum investieren sollte oder nicht. Ich habe dir allerdings hoffentlich näher bringen können, was das große Gesamtbild hinter Ethereum ist.

Nichtsdestotrotz ist und bleibt Ethereum als noch sehr junges Projekt eine Risikoinvestition. Gleichzeitig steht diesem Risiko ein immenses Potential gegenüber. Es obliegt dir allein, ob dieses Potential in deinen Augen das Risiko wert ist. Geld in Ethereum zu investieren, soll gut überlegt sein. Nutze zudem Plattformen wie unsere BitcoinBude, um dein Wissen in der Materie nach und nach zu vertiefen. Dieser Artikel stellt bereits einen hervorragenden Anfang dar, sollte aber auf keinen Fall das Ende deiner Reise in diese aufregende Thematik sein.

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– Kapitel 3 –


Ethereum kaufen – welche Wege gibt es?

Es gibt für dich insgesamt drei Wege, um an ETH zu gelangen. Das heißt natürlich ohne sie geschenkt zu bekommen oder sie als Bezahlung für eine Dienstleistung oder ein Produkt zu erhalten. Abgesehen davon bleiben nur die folgenden Wege:

  1. Sie an einer Börse zu kaufen.
  2. ETH Over the Counter (OTC) zu kaufen.
  3. ETH zu minen.
  4. BTC gegen ETH einzutauschen.

OTC-Käufe sind für private Investoren nur sehr schwer zu arrangieren und beinhalten zudem ein hohes Risiko. Insbesondere dann, wenn du ETH von einer dir fremden Person kaufen möchtest. Hiervon wollen wir dir in jedem Fall abraten.

Es gibt einige Anbieter, die einen direkten Swap von BTC in ETH ermöglichen. Allerdings erfordert dieses Vorgehen ein gewisses Know-How des Anwenders und ein sicheren Umgang mit den jeweiligen Wallets.

Derzeit läuft Ethereum auch noch auf Proof-of-Stake, sodass du theoretisch die Möglichkeit hast, ETH zu minen. Allerdings ist die Branche ähnlich wie bei Bitcoin bereits hart umkämpft. Mutlimillionen-Dollar-Unternehmen investieren immense Summen, um Mining zu betreiben. Daher ist das Minen von Ethereum für eine einzelne Person kaum noch tragbar.

Der einfachste Weg als privater Investor, um in ETH zu investieren, ist und bleibt der Weg über eine Börse. Bei der Auswahl der Börse solltest du allerdings deine Hausaufgaben gemacht haben, um nicht an unseriöse oder unsichere Anbieter zu geraten. In der Vergangenheit gab es bereits zahlreiche Beispiele, bei denen Börsenbetreiber zusammen mit dem Geld ihrer Kunden verschwunden sind oder die Börse aufgrund unzureichender Sicherheitsvorkehrungen gehackt wurde. Als Ratgeber für die richtige Auswahl einer Börse geben wir dir unseren allgemeinen Bitcoin Börsen Vergleich mit an die Hand.

Solltest du den Handel mit einem Broker bevorzugen, dann schau auf unseren Bitcoin Broker Vergleich vorbei.

Ethereum kaufen und handeln auf eToro

Grundsätzlich sollte die Auswahl der jeweiligen Börse mit Bedacht gewählt werden. Leider gibt es nach wie vor unzählige unseriöse Anbieter, denen du unter keinen Umständen dein Geld oder die Lagerung deiner Kryptowährungen anvertrauen solltest. Aber gerade für Anfänger kann es schwierig sein, die Spreu vom Weizen zu trennen.

Unsere allgemeine Empfehlung für einen unkomplizierten und sicheren Handel mit Kryptowährungen ist grundsätzlich die weltweit führende Social-Trading-Plattform von eToro. Diese bietet nicht nur die nötige Sicherheit und eine hohe Benutzerfreundlichkeit, sondern auch den Zugang zu einer Vielzahl von anderen Assets. Das beschränkt Trader nicht nur auf den Handel mit Kryptowährungen und ermöglicht Investoren ihr Portfolio zu diversifizieren. Zudem bietet das Kopieren von anderen Händlern auf eToro eine tolle Möglichkeit für Jedermann von dem Know-How erfahrener Händler zu profitieren.

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– Kapitel 4 –


Wo kann ich Ethereum shorten? Der Handel mit Futures

Es gibt natürlich noch eine andere Möglichkeit, um mit Ethereum Geld zu verdienen. Man kann den Ethereum Kurs aktiv traden. Ein Trader unterscheidet sich allerdings ganz klar von einem Investor. Ein Trader versucht den Markt und damit die Preisentwicklung von Ethereum auszuperformen. Dies gelingt ihm im besten Fall, indem er die Aufs und Abs des Ethereum Kurses gewinnbringend handelt. Er steigt also ständig aus seiner Position aus, wechselt die Richtung, steigt wie ein und so weiter. Kurz gesagt, ist wesentlich schwieriger und zeitintensiver Ethereum aktiv zu handeln. Gleichzeitig ist die mögliche Gewinnspanne um ein Vielfaches größer.

Solltest du dich dazu entscheiden, aktiv zu traden, wirst du auf dieser Seite alles finden was notwendig ist, um dir dazu die nötigen Fähigkeiten und Kenntnissen anzueignen. Dadurch kann auch der aktive Handel mit Kryptowährungen für dich profitabel werden. Auf BitcoinBude.de findest du professionelles Know-How, die aktuellsten Studien leicht verständlich aufbereitet, regelmäßige Ethereum Kurs Analysen, Ethereum News und vieles mehr gebündelt an einem Platz. Aufgrund unserer jahrelangen Erfahrung in diesem Bereich können wir dir mit guten Gewissen sagen, dass ein solches Format einzigartig ist.

Halte dich also über unsere News und regelmäßigen Kursanalysen up to date. Eigne dir zudem ein möglichst umfangreiches Wissen über die technische Chart-Analyse an. Diese beiden Dinge werden die Säulen sein, auf denen du dein erfolgreiches Trading aufbauen wirst. Zudem brauchst du natürlich eine Börse, die dir das Handeln von Ethereum Futures ermöglicht. Solltest du noch nicht wissen, was ein Future ist, dann schaue dir unseren Artikel über Bitcoin Futures an. Dort erklären wir dir im Detail, was ein Future ist und wie der Handel mit einem solchen funktioniert.

Warum sollte ein Trader Futures handeln?

Futures sind ein sehr nützliches Instrument für Trader. Sie ermöglichen Spekulanten nicht nur an einem steigenden, sondern auch an einem fallenden Ethereum Kurs zu verdienen.

Es gibt allerdings noch einen weiteren Vorteil von Futures. Beim Handel mit Futures kannst du einen zusätzlichen Leverage (dt. Hebel) anwenden. Leverage bedeutet, dass du als Trader bei Abschluss eines Geschäfts nicht den vollständigen Wert des Kontraktes aufbringen muss. Du hinterlegst lediglich einen Bruchteil des Wertes, wobei dieser Betrag von der Höhe des gewählten Hebels abhängig ist. So kannst du beispielsweise mit 1 ETH einen Kontrakt im Wert von 10 ETH handeln, wenn du einen 10-fachen Hebel nutzt. Auf diese Weise kannst du als Trader deinen möglichen Gewinn maximieren. Gleichzeitig erhöht der Leverage allerdings auch dein Risiko um den gleichen Faktor.

Was sind die besten Future Börsen?

Die populärsten Future Börsen für den Handel mit ETH sind die Folgenden. Je nach Menge an ETH, die du handeln möchtest, bietet es sich an, Konten auf mehr als nur einer Future Börse zu halten. Zusätzlich kannst du auf diese Weise von verschiedenen Boni profitieren, um dadurch dein Trading Kapital etwas aufzustocken.

Die folgenden Future Börsen sind die Marktführer:

  1. Bitmex ist einer der ersten und größten Bitcoin Future Börsen. Hier kannst du bei Bitcoin, Cardano, Bitcoin Cash, Ripple (XRP), EOS, Ethereum, Litecoin und Tron auf steigende und fallende Kurse wetten. Bitmex bietet seinen Tradern einen Hebel von bis zu 100x an. Wenn du dich über unseren Link dort registrierst, profitierst du durch eine Ersparnis von 10 Prozent weniger Trading-Gebühren für deine ersten 6 Monate. Jetzt registrieren.
  2. Binance ist die größte Crypto zu Crypto Börse weltweit. Seit 2019 wird hier ebenfalls der Handel von Futures angeboten. Aktuell im März 2020 werden Futures für 24 verschiedene Kryptowährungen angeboten mit einem Hebel von bis zu 125x. Wenn du dich über unseren Link dort registrierst, profitierst du durch eine Ersparnis von 10 Prozent weniger Trading-Gebühren in den ersten 30 Tagen. Jetzt registrieren.

Beachte aber stets, dass der Handel mit sehr hohen Hebeln nur etwas für Experten ist!

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