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ETH 2.0 Staking per Schweizer Bank & JPMorgan prognostiziert eine 40 Mrd. $ Industrie

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Von Mister Coinlover-Juli 12, 2021

Die Schweizer Bank Sygnum hat angekündigt, dass sie die erste Bank sein wird, die ihren Kunden ETH 2.0 Staking anbietet. Währenddessen erkennt JPMorgan eine Branche mit immensem Wachstumspotential in Milliardenhöhe.

Die Ankündigung der Schweizer Bank macht sie zur ersten Bank der Welt, die es Kunden erlaubt, ihre ETH für das kommende Update auf Ethereum 2.0 zu staken. Dabei nutzt sie ihre institutionelle Bankplattform, die derzeit eine Rendite von bis zu sieben Prozent pro Jahr erwirtschaftet.

Der neue Staking-Service bietet ein vollständig integriertes und benutzerfreundliches Setup für Kunden, die ihr ETH direkt von ihren bestehenden Wallets staken möchten.

Die Einführung von ETH 2.0 Staking bei Sygnum ist für die Schweizer Bank allerdings kein Neuland. Denn der native Token von Ethereum wird nicht die erste Kryptowährung sein, die bei der Schweizer Bank gestakt werden kann. Derzeit bietet Sygnum diesen Staking-Service bereits für Tezos (XTZ) an.

Thomas Eichenberger, Head of Business Units bei Sygnum, kommentierte die neuesten Nachrichten wie folgt:

Ethereum ist das zweitgrößte Blockchain-Protokoll und Ethereum Staking ist ein Kernelement für digitale Vermögensportfolios, auf das nun in einem bequemen, sicheren und regulierten Rahmen zugegriffen werden kann.

Eichenberger ist offensichtlich ein Mann, der die Zeichen der Zeit erkennt. Daher betonte er ebenfalls, dass der ETH 2.0 Staking Service die Attraktivität der Bank für bestehende und potentielle Kunden weiter erhöhen wird.

Klar ist, dass Ethereum und sein Ökosystem in den kommenden Jahren mitunter das interessantes Investment-Feld weit und breit sein wird. Banken und andere traditionelle Finanzinstitute müssen also entweder darum bemüht sein, Pionierarbeit in diesem Feld zu leisten oder aber zusehen, wie ihre Kunden zu eben solchen Anbietern überlaufen werden.

ETH 2.0 Staking wird immer beliebter

Die Menge an Ether, die auf der ETH 2.0-Plattform gestakt wird, steigt unaufhörlich an. Mittlerweile beträgt die Anzahl der dortigen Token 6,26 Millionen Ether im Gegenwert von rund 13 Milliarden US-Dollar. Das entspricht immerhin 5,4% des gesamten Angebots von Ethereum, das derzeit im Umlauf ist.

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Abb. 1: Anzahl in hinterlegten Ether im ETH 2.0 Staking Contract. Quelle: The Block

Manch einer würde an dieser Stelle vielleicht anmerken, dass dies nicht sehr viel sei. Insbesondere dann, wenn man es beispielsweise mit Cardano vergleicht. Dort sollen nämlich bereits über 70% der sich im Umlauf befindlichen ADA gestakt sein. Der- oder diejenige würde allerdings Äpfel mit Birnen vergleichen und einen wichtigen Punkt unberücksichtigt lassen.

Im Gegensatz zu ADA-Token ist ETH bereits jetzt ein heiß begehrtes Asset, welches alleine schon auf dezentralen Börsen wie UniSwap und SushiSwap mit zahlreichen anderen Altcoins als Währungspaar hinterlegt wird.

Tatsache ist, dass es keine andere Kryptowährung gibt, die so viel Anwendung findet, wie Ether. Entsprechend müssen DeFi-Protokolle miteinander um dieses Asset buhlen. Dementsprechend höher sind auch die Opportunitätskosten für Anleger, die bereits jetzt ihre Ether dem ETH 2.0 Staking Contract zur Verfügung stellen.

Ethereum Upgrade wird laut JPMorgan eine 40 Mrd. $ Industrie starten

Selbst den Analysten von JPMorgan ging kürzlich ein Licht auf, als sie überrascht feststellten, dass das Staking als Einnahmequelle sowohl für institutionelle als auch für Privatanleger an Bedeutung gewinnen wird. Zweifelsohne eine glorreiche Erkenntnis.

Laut dem Bericht der Analysten generiert das Staking heute einen geschätzten Umsatz von 9 Milliarden Dollar pro Jahr. Die Autoren prognostizieren, dass die Umstellung von Ethereum auf Proof-of-Stake nach dem Start des lange erwarteten Ethereum 2.0 im nächsten Jahr die Akzeptanz des alternativen Konsensmechanismus ankurbeln wird. Dies könnte dazu führen, dass die Staking-Auszahlungen in den Quartalen nach dem Start von ETH 2.0 auf 20 Milliarden Dollar anwachsen werden. Bis 2025 prognostizieren die Analysten sogar einen Anstieg auf 40 Milliarden Dollar.

Weiter heißt es in dem Bericht:

Das Staking senkt nicht nur die Opportunitätskosten des Haltens von Kryptowährungen im Vergleich zu anderen Anlageklassen, sondern in vielen Fällen erzielen Kryptowährungen eine erhebliche nominale und reale Rendite.

Bei all den Halb- und Unwahrheiten, die JPMorgan verbreitet, haben sie in einer Sache Recht. Staking ist in der Tat eine famose Gelegenheit für langfristige Investoren auf ihre Assets eine zusätzliche Rendite zu erzielen. So liegt beispielsweise die zu erwartende Rendite für das ETH 2.0 Staking bei aktuell rund 7%.

Erwähnenswert ist, dass diese Rendite in ETH ausgezahlt wird. Hier wächst also nicht nur im besten Fall der Gegenwert der Assets bei einem steigenden Ethereum Kurs, sondern ihre Anzahl erhöht sich ebenfalls.

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Man muss also kein Genie sein oder bei JPMorgan arbeiten, um prognostizieren zu können, dass das Interesse am Staking zukünftig noch rapide steigen wird. Das wiederum wird das sich im Umlauf befindende Angebot zunehmend verknappen.

Bedenken wir zudem, dass durch die nahende Einführung des EIP-1559 ETH genauso wie BTC zu einem deflationären Asset werden könnte, lässt sich schnell erahnen, warum zunehmend institutionelle Investoren an Ethereum interessiert sind.


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