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Litecoin Schöpfer zieht Parallelen zwischen NFTs und der ICO-Manie 2017

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Von Mister Coinlover-März 2, 2021

Litecoin-Schöpfer Charlie Lee kritisiert die NFT-Industrie und sieht die Merkmale einer Manie ähnlich wie 2017 und 2013.

Charlie Lee, der Schöpfer von Litecoin (LTC), glaubt, dass die anhaltende Spitze in der Popularität der Non Fungible Token (NFT) viel mit der Initial Coin Offering (ICO) Manie in 2017 gemeinsam hat. Dabei sieht er mindestens fünf Ähnlichkeiten zwischen der NFT-Popularität der damaligen ICO-Manie. Er geht sogar noch einen Schritt weiter in die Vergangenheit und zieht eine weitere Parallele zu dem Altcoin-Wahn in 2013.

Litecoin’s Charlie Lee ist kein Fan von NFTs

Laut dem Litecoin-Schöpfer sehen sich alle drei Kryptowährungsphänomene sehr ähnlich. Ihre Eintrittsbarrieren sind sehr gering, da ihre Erstellung leicht und ihr Wesen einfach zu erklären sind.

Eine weitere Ähnlichkeit sieht Lee in Bezug auf die Adoption. Er merkte an, dass NFTs, ICOs und die Altcoins von 2013 alle zu ihrer Zeit „Tonnen von neuen Leuten in die Kryptowährung bringen oder brachten.“ Alle umgibt ein großer Hype und löst in Marktteilnehmern die große Angst aus, etwas zu verpassen. Der Litecoin-Schöpfer gibt allerdings zu bedenken, dass wenige überdauern werden, da sie einzig und allein den Hype der Thematik nutzen, ohne aber tatsächlich Wert zu kreieren.

Eine bereits geäußerte große Kritik Lee’s an NFTs ist die Tatsache, dass ihr Schöpfung mit „Null Kosten“ einhergehen. Er prognostizierte daher:

Da es fast nichts kostet, ein weiteres NFT zu erstellen, wird der Markt irgendwann mit NFTs von Künstlern überschwemmt werden, die versuchen, von diesem Wahnsinn zu profitieren. Das Angebot wird die Nachfrage überwältigen und die Preise werden schließlich abstürzen.

Lee steht mit seiner Kritik nicht alleine dar

Der Litecoin-Schöpfer ist auch nicht der erste, der die Parallele zwischen NFTs und ICOs von 2017 zieht. Michael Goldstein, Präsident des Satoshi Nakamoto Institute, tweetete ebenfalls am Montag, dass „NFTs die ICOs von 2021 sind.“

Andrew Kang, ein Krypto-Investor und Mitbegründer von Mechanism Capital, griff sogar zu drastischeren Worten. Seiner Meinung nach sei es für Prominente in Mode gekommen, mit Hilfe von NFTs ihre Fans auszubeuten.

Ist die NFT Kritik berechtigt?

Das Thema NFT hat zweifelsohne ein Hype entwickelt, der sogar über die Krypto-Szene hinausgeht. Selbstverständlich werden viele auf diesen Zug aufspringen, um sich mit wenig Mühe den ein oder anderen leicht verdienten Dollar zu sichern. Gleichzeitig wirkt einiges der Kritik übertrieben.

NFTs sind ein neuer und bahnbrechender Weg viele Formen von Kunst festzuhalten und die Rechte am Verkauf einzig und allein beim Künstler selbst anzusiedeln. Dabei erhalten NFTs ihren Wert weniger durch das eigentliche Ergebnis, sondern durch die Person, die das NFT erstellt hat. So mag es der Schöpfungsprozess unter Umständen ein Leichtes sein, sowie die Kunst zu kopieren. Doch genau wie bei Gemälden liegt der tatsächliche Wert einzig und allein beim Original.

Das sich bei bahnbrechenden Neuerungen Blasen entwickeln, ist dabei etwas völlig normales. Das war und ist bei Bitcoin (BTC) ebenfalls der Fall. Doch genau wie mit den Altcoins in 2013, den ICOs in 2017 wird bei den NFTs in 2021 der Markt mit einer Menge „Trittbrettfahrer“ überschwemmt werden, die einfach nur die aktuelle Hype-Welle reiten. Doch genauso wie mit ihren historischen Pendants wird sich der NFT-Markt wieder bereinigen und die qualitative Exemplare ihrer Art werden sich langfristig durchsetzen. NFTs sind zweifelsohne etwas, was uns noch lange begleiten wird.

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