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Der große Bitcoin Report: BTC jetzt noch kaufen? Wie das Smart Money immer näher rückt & was wir in den nächsten 2 Jahren erwarten dürfen

Von Mister Coinlover-November 14, 2020

Es zeichnet sich immer deutlicher am Horizont ab. Das sogenannte Smart Money nimmt Bitcoin (BTC) immer ernster. Der in diesem Jahr stark performende Bitcoin Kurs hat dabei mit Sicherheit seine Rolle gespielt.

Das Jahr 2020 war für viele zurückblickend ein „bescheidenes Jahr“. Es ging schnell um, es ist viel Mist passiert, Jobs ganzer Sektoren sowie zahlreiche Existenzen sind bedroht und einmal mehr wurde klar, dass unser Finanzsystem bis auf seine Grundfeste erschüttert ist. Kurz gesagt, es gab nicht viel Grund zu lachen, wie man so schön im Deutschen sagt. Es sei denn natürlich, man hat BTC über das Jahr 2020 hinweg gehalten und sich an dem erfreut, was man in Form einer saftigen Jahresrendite auf seine Investition wiederbekommen hat. Der Bitcoin Kurs ist seit Jahresbeginn um 125% gestiegen. Genau wie im letzten Jahrzehnt ist BTC damit wieder einmal die Anlage mit der besten Performance.

Wenn wir uns die blanken Zahlen anschauen, so wundert es eigentlich schon selbst den objektiven Betrachter, warum Bitcoin trotz alle dem in der Öffentlichkeit völlig außer Acht gelassen wird. Man könnte aus jeglicher Sicht denken, dass mittlerweile zu jedem durchgedrungen sein müsste, dass in Bitcoin zu investieren eine verdammt gute Idee zu sein scheint. Insbesondere in Hinblick auf die aktuelle Gesamtwirtschaftliche und politische Situation weltweit.

Doch dürfen wir natürlich nicht außer Acht lassen, dass wir als diejenigen, welche die Bitcoin relevanten News verfolgen, immer noch zu einem kleinen Prozentsatz in der Bevölkerung zählen. Zu dem Großteil der Menschen dringen die Entwicklungen rundum Bitcoin überhaupt nicht durch. Doch das könnte sich schon sehr bald ändern.

Der Grund dafür ist der Bitcoin Kurs, der sich gegenwärtig nur noch rund 20% unter seinem Allzeithoch bewegt. Dadurch ist die jüngste BTC Rallye auf über 16.000$ in vielen Kreisen nicht unbemerkt geblieben. Was genau das bedeutet und ob Bitcoin jetzt zu kaufen immer noch eine gute Idee ist, schauen wir uns in diesem Artikel genauer an.

Bitcoin Kurs hat sich vom Durchschnittsbürger entkoppelt

Angesichts des beeindruckenden Jahres, das Bitcoin erlebt, ist es nicht überraschend, dass mittlerweile so ziemlich jeder an der Wall Street zu erkennen beginnt, dass die erste dezentralisierte Kryptowährung der Welt nirgendwo hingeht. Nachdem BTC tausende Tode nachgesagt wurden, hat der Bitcoin Kurs in dieses Jahr einmal mehr bewiesen – talk is cheap. Ein gutes Beispiel dafür ist das, was im Jahr 2017 passiert ist.

Wohlmöglich war nicht jeder unserer Leser damals bereits am Markt und weiß, was damals geschehen ist, daher hier eine kleine Zusammenfassung in abgespeckter Form:

Diese historische Bitcoin-Preisrallye in 2017 wurde größtenteils von Einzelhändlern, also dem Durchschnittsbürger vorangetrieben, welche neben der Hektik der neuen Token, die durch ICOs wie Pilze aus dem Waldboden sprießten, auch eine Wall Street-Stampede erwarteten. Zur gleichen Zeit führte die CME ihre Bitcoin-Futures auf dem Höhepunkt des Bitcoin Kurses im Dezember 2017 ein und… pop! Die Blase war geplatzt.

Der Bitcoin Kurs fiel in den folgenden Monaten drastisch. Der Hype mündete in einem mehrjährigen Bärenmarkt, welcher vielen von uns nur zu gut als der letzte und härteste „Crypto Winter“ bekannt ist. Winter was coming und er hat viele am Markt eiskalt erwischt.

Die öffentlichen Medien ließen es sich natürlich nicht nehmen, der Bevölkerung diesen herben Preisverfall tagtäglich aufzukochen und in Artikelform mundgerecht zu servieren. Bitcoin: Nur eine weitere Blase die geplatzt ist.

Das Blasenbildungen bei neuen bahnbrechenden Technologien bei einem freien Markt etwas völlig normales sind und dass der Preis von Bitcoin seit seiner Einführung nach wie vor eine bahnbrechende Entwicklung vollzogen hat, wurde verschwiegen. Diese Propaganda, teils gezielt, teils entstanden als Zufallsprodukt erschreckender Ahnungslosigkeit unter sogenannten „Fachmännern und -frauen“ verfehlte seine Wirkung in der breiten Masse allerdings nicht. Die weltweite Google-Suche nach dem Stichwort „Bitcoin“ erzählt so ziemlich die ganze Geschichte.

Abb. 1: Google-Suche nach „Bitcoin“ (2015-2020). Quelle: Google Trends

Während 2017 noch eine starke Korrelation zwischen der Google-Suche nach Bitcoin und dem Bitcoin Kurs bestand, ist das im Jahr 2020 nicht mehr der Fall. Zumindest nicht in so einer ausgeprägten Form. Mittlerweile ist es nämlich nicht mehr nur der „Durchschnittsbürger“ und Kleininvestor, der den Preis bewegt, sondern immer mehr größere Player, die zunehmen den Markt betreten.

Das Smart Money rückt dem Markt immer näher

Einige größere Player haben zwar bereits den Markt betreten, aber die Wall Street steht weitestgehend immer noch abseits. Das wiederum lässt manch einen darauf schließen, dass der Bitcoin Kurs mit 16.000$ und einer Marktkapitalisierung von 297 Milliarden $ nach wie vor sehr unterbewertet sein könnte. Die jüngsten Daten deuten jedoch darauf hin, dass immer mehr Smart Money offenes Interesse an Bitcoin zeigt.

Mitbegründer der Gemini-Börse, Cameron Winklevoss, sagte in einem Podcast im vergangenen Monat:

Die Institutionen sind im Moment nicht in Bitcoin. Es war in den letzten zehn Jahren ein Einzelhandelsphänomen. Die Wall Street spricht darüber, sie sind sich Bitcoin bewusst, aber sie sind aus unserer Sicht nicht wirklich dabei, aber es fängt an zu geschehen.

Darüber hinaus waren es zuletzt laut dem On-Chain-Analysten Willy Woo vor allem vermögende Investoren, die Bitcoin gekauft haben.

Wenn große Investoren Bitcoin kaufen, tun sie dies in der Regel über den Over-the-Counter (OTC)-Markt. Laut Woo folgen im Laufe der Zeit die Spot- und Terminmärkte dem OTC-Markt, da die Großinvestoren den Aufschwung in der Regel anführen.

Wer hat diese Rallye gekauft? Es ist Smart Money… Vermögende Privatpersonen. Sie können sehen, wie der durchschnittliche Transaktionswert zwischen Anlegern einen großen Sprung nach oben macht. Auch die OTC-Desks sehen dies. Bitcoin befindet sich immer noch in der Stealth-Phase seines Bullruns.

durchschnittliches Bitcoin Transfer Volumen

Abb. 2: Durchschnittliches BTC Transfervolumen. Quelle: Glassnode.

Während die breite Öffentlichkeit weitgehend nach wie vor ahnungslos ist, zeichnet sich BTC für wohlhabende Investoren immer mehr als neue Anlageklasse ab. Paul Tudor Jones, Michael Saylor und Stanley Druckenmiller haben im Jahr 2020 bereits für Aufsehen gesorgt, indem sie sich als ernsthafte Bitcoin Investoren offenbart haben.

Jones sagte, jetzt in Bitcoin zu investieren sei wie eine frühe Investition in Apple-Aktien. Saylor erklärte, dass sein Unternehmen MicroStrategy, das insgesamt 425 Millionen Dollar in Bitcoin anlegte, ihre BTC 100 Jahre lang halten werden und es als „die beste Sicherheit der Welt“ ansehen. Das Smart Money beginnt immer mehr zu erkennen, dass Bitcoin nicht nur das digitale Gold ist, sondern besser darin ist Gold zu sein als Gold selbst.

Bitcoin ist besser darin Gold zu sein als Gold selbst

In 2020, einem Jahr des globalen wirtschaftlichen Umbruchs, indem das über die Jahrtausende erprobte Edelmetall als sicherer Hafen dienen soll, ist der Preis von Gold um 23% gestiegen. Das ist aus traditioneller Sicht eine ganze Menge, erblasst aber im Vergleich zum Bitcoin Kurs und seinem Anstieg von 125%.

Fairerweise muss natürlich an dieser Stelle angemerkt werden, dass die Marktkapitalisierung von BTC gerade einmal 2,36% des Goldmarktes ausmacht. Dementsprechend ist der Bitcoin Kurs auch um ein fast 50-faches leichter zu bewegen als der Goldpreis. Gleichzeitig macht aber gerade dieser Umstand BTC auch so attraktiv, denn BTC weist nicht nur viele Eigenschaften von Gold auf, manche behaupten sogar, dass es besser dafür geeignet sei, als „Gold“ zu agieren als das tatsächliche Gold selbst.

Während das maximale Angebot von Gold unbekannt ist und sogenannte Angebotsschocks im Bereich des Möglichen liegen, ist das maximale Angebot von Bitcoin fix. Wir wissen bereits jetzt, dass niemals mehr als 21.000.000 BTC jemals existieren werden. Zudem gilt ein beträchtlicher Teil davon bereits als verloren, sodass das tatsächliche Angebot deutlich unter diesem einkodierten Maximalbetrag liegt.

Die Transportfähigkeit von Bitcoin stellt Gold ebenfalls mühelos in den Schatten. Nicht nur aus dem offensichtlichen Grund, dass große Mengen an Gold extrem schwer sind, während BTC als rein digitales Gut kein Eigengewicht besitzt. Sondern auch diesbezüglich, dass man beliebig viele Bitcoins selbst bei internationalen Grenzübergängen bei sich tragen kann.

1 BTC kann auf ein 100 Millionstel (1 Satoshi) herunter gebrochen werden, was seine Teilbarkeit hervorragen macht und selbst Mikro-Beträge könnten mit Bitcoin theoretisch mühelos bezahlt werden (wir lassen die Transaktionsgebühren hier bewusst außen vor, da langfristig gesehen diese durch voranschreitende technologische Entwicklungen nichtig werden).

Gegenüberstellung von Bitcoin und Gold

Abb. 3: Gegenüberstellung der Eigenschaften von Bitcoin (BTC) und Gold. Quelle: The Case for 500k Bitcoin Report.

Langfristige Anleger sehen daher Bitcoin (BTC) als das beste asymmetrische Risiko-Ertrags-Verhältnis der Geschichte.

Das Ende der „Stealth-Phase“ von Bitcoin

Mit seinem festen Angebot uns seinen weiteren bestechenden Charakteristika wird Bitcoin besonders attraktiv als Absicherung gegen eine steigende Inflation wahrgenommen, die von dem Tun der Zentralbanken weltweit praktisch garantiert wird. So unangenehm die aktuellen globalen Entwicklungen von vielen Menschen empfunden wird, ist sie ein absoluter Preistreiber für Bitcoin, da sie seiner Narrative als dezentrales knappes digitales Gut perfekt in die Hände spielt.

Kryptowährungshändler Michaël van de Poppe glaubt, dass der Bitcoin-Markt nun die Stealth-Phase verlässt und in die Awareness-Phase eintritt. BTC, so glaubt er, ist nicht länger nur digitales Geld für den Kauf von „Medikamenten“ im Dark Web.

Mit Stan Druckenmiller, Michael Saylor und weiteren börsennotierten Unternehmen, die in die Bitcoin-Märkte springen, ist es ganz klar, dass wir uns in der Frühphase eines neuen Bullenzyklus befinden

Wie er mit seinem Diagramm in Abb. 3 verdeutlicht, stehen wir seiner Meinung nach noch ganz am Anfang dieses neuen Zyklus.

Markt Segment Zyklus des Bitcoin Kurs

Abb. 3: Stimmungszyklus von Bitcoin. Quelle: Michaël van de Poppe.

Bitcoin Kurs verläuft nach Plan

Schauen wir in die Vergangenheit, sehen wir stets ein ähnliches Schemata beim Verlauf des Bitcoin Kurses. Natürlich ist das Wort „Schemata“ an dieser Stelle aufgrund der geringen Anzahl an Daten, die uns für eine langfristige technische Analyse zur Verfügung stehen, mit äußerster Vorsicht zu genießen. Dennoch können uns diese Dateneine Orientierung dafür schenken, wohin die Reise für den Bitcoin Kurs in den nächsten 2 Jahren hinführt. Zumindest, wenn er sich in einem ähnlichem Schema bewegt, wie die letzten 10 Jahre.

Bitcoin Kurs im Yope Top Channel

Abb. 4: Bitcoin Kurs Prognose laut seiner historischen Daten. Quelle: TradingView

Wie die obige Abbildung zeigt, folgte jedem Bitcoin Halving ein Bullrun, der in einem neuen Allzeithoch gipfelte. Gleichzeit dauert das Erreichen dieses neuen Hochs naturgemäß mit wachsender Marktkapitalisierung von BTC immer länger. Nach dem Halving 2012 hat es 12 Monate gedauert. Nach dem Halving 2016 waren es bereits 18 Monate. Dementsprechend könnte es gut sein, dass wir erst im Mai 2022 den Gipfel des nächsten Bullruns sehen werden. Zu diesem Zeitpunkt würde dieser laut dem Yope BTC Tops Channel bei rund 100.000$ liegen.

Kurzfristige Preisschwankungen sind wahrscheinlich

Während die langfristigen Aussichten beim Bitcoin Kurs fundamental wie auch technisch weitestgehend bullisch sind, ist die kurzfristige Performance nur schwer abzuschätzen. Dies liegt in der Natur eines parabolischen Preisanstiegs, den BTC in den letzten Wochen vollzogen hat. Das Ende eines solchen ist nämlich nur sehr schwer abzuschätzen. Dennoch gibt es insbesondere 4 Indizien, die eine baldige Korrektur wahrscheinlich machen.

Zum einen ist es die Tatsache, dass der Bitcoin Kurs aufgrund seines rasanten Anstiegs keine nennenswerten Unterstützungen etablieren konnte. Ohne solche wird die Gefahr einer drastischen Korrektur umso größer.

Des Weiteren liegen auf Wochenbasis in der Region zwischen 16.000$ und 17.000$ starke Widerstände. Durch diese wurde der Aufwärtstrend von BTC zuletzt auch ausgebremst. Zudem zeigt der stochastische RSI-Indikator an, dass Bitcoin derzeit stark überkauft ist.

Bitcoin Kurs auf dem Wochen-Chart

Abb. 5: Bitcoin Kurs auf dem Wochen-Chart gegenüber Tether (USDT). Quelle: Tradingview.

Zu guter Letzt misst der Fear and Greed Index aktuell einen Wert von 90. Dieser Wert spricht für extreme Gier am Markt und damit ebenfalls für eine Überbewertung.

Fear and Greed Index für Bitcoin

Fear and Greed Index von Bitcoin am 14.11.2020. Quelle: Alternative.me

Wer sich allerdings mit einem langfristigen Investitionshorizont an den Markt herantastet, kann solche kurzfristigen Auf- und Abbewegungen getrost ignorieren. Für ihn zählt viel mehr die richtige Investitionsstrategie. Diese wiederum ist abhängig vom Investor selbst. Wie du die richtige Investition für dich selbst erkennst, kannst du in unserem in Bitcoin investieren Ratgeber nachlesen.

Bitcoin ist ein kleiner Club und du kannst dabei sein

Die Fundamentaldaten rundum Bitcoin wie die Netzwerkaktivität und die Infrastruktur (z.B. Cash App, PayPal) haben sich seit 2017 deutlich verbessert. Es ist also nicht überraschend, dass diese aufstrebende Anlageklasse allmählich wie eine attraktive Wette für das Smart Money erscheint.

Auch andere Investoren werden irgendwann erkennen, dass eine kleine Kapitalallokation in BTC die Portfoliorenditen erheblich steigert. Letzten Monat stellte der Mitbegründer von 10T Holdings, Dan Tapiero, auf Twitter fest, dass lediglich eine BTC-Position in Höhe von 3% in den vergangenen 5 Jahren die Performance eines 60/40-Portfolios von 6,8% auf 10,2% erhöht hätte.

Steigerung der 60/40 Portfolio Performance durch BTC

Abb. 6: Steigerung der 60/40 Portfolio Performance durch BTC. Quelle: Bloomberg, Yahoo Finance.

Aber was Bitcoin wirklich einzigartig macht, ist, dass es nicht nach den Regeln der Wall Street oder irgendeiner Regierung spielt. Es ist eine Software mit einem eigenen Regelwerk. BTC ist weder eine Aktie noch ein IPO. Es ist eine Technologie, die allen offen steht und freiwillig genutzt werden kann. Bitcoin hat Early Adopters, keine Insider. Sie hat Marktzyklen, keine Rettungsaktionen. Sie existiert seit über einem Jahrzehnt und wird von Tag zu Tag stärker.

Obwohl Bitcoin bereits seit fast 12 Jahren existiert, nehmen große Investoren es als Investitionsmöglichkeit erst allmählich wahr und ernst. Gleichzeitig bleibt es im Vergleich zur traditionellen Anlagen, die mit der niedrigsten Eintrittsbarriere für alle anderen. Die Blockchain macht zudem für alle Anleger das direkte Geschehen gleichermaßen transparent. Das macht Bitcoin fair.

Genau aus diesem Grund können selbst sogenannte Durchschnittsbürger nach wie vor BTC zu einem besseren Kurs erwerben als es zukünftig viele große Player jemals können.

75 % der privaten CFD Konten verlieren Geld. Kein EU-Investorenschutz.

Die hier geäußerten Einschätzungen stellen keinen Finanzberatung dar noch erheben sie den Anspruch als solche wahrgenommen zu werden.

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