Laut einer neuesten Studie des Blockchain-Analyse Unternehmens Glassnode halten gut 80% der HODLer tapfer die Stellung – ein Verhalten, das dem vergangener Bärenmärkte gleicht. Denn sind ein Großteil der Halter von BTC nicht mehr bereit, ihre Bestände zu verkaufen, findet der Bitcoin Kurs notgedrungen seinen Boden.

Genau das scheint Glassnode aufgrund ihrer Daten auf der Blockchain zu vermuten. Dabei ziehen sie interessante Parallelen zu den Bitcoin Böden in den vergangenen Zyklen.

BTC kaufen oder verkaufen – HODLer sind sich einig

Das Unternehmen Glassnode führt regelmäßig On-Chain-Analysen verschiedener Kryptowährungen durch, allen voran Bitcoin. Laut einem neuen Bericht gleicht sich das Verhalten der HODLer dem vergangener Krypto-Bärenmärkte. Demnach haben sich 80% der Bitcoin-Bestände in den letzten drei Monaten nicht bewegt, auch wenn gut 45% aller Bitcoin-Halter laut der Studie Verluste zu verzeichnen hätten, wenn sie aktuell ihre Bitcoin verkaufen würden.

Eine weitere Parallele ist die Anzahl an HODLern. Zwar lag der Bitcoin Boden in den Jahren 2012, 2015 und 2018 bei ganz anderen Werten, doch auch damals war es eine ähnliche Anzahl an Haltern, welche einen weiteren Absturz des Bitcoin Kurses verhindert hatten.

David Duong, ein Forscher bei der Krypto-Handelsplattform Coinbase, verlautbarte Ähnliches. In einem am 12. Juli veröffentlichtem Report bemerkte er, dass der Großteil der Bitcoin-Verkäufe von Investoren mit einem kurzen Anlagenhorizont getätigt wurden. Diese wollen nur BTC kaufen, um kurzfristige Gewinne zu machen, und ziehen sich bei fallenden Kursen schnell aus dem Markt zurück. Allerdings gibt es eine große Menge an Bitcoin-Haltern, welche gut 77% des gesamten Angebots auf sich vereinen und schlicht nicht verkaufen wollen.

In einem Tweet von Glassnode heißt es:

Über 80% des gesamten in USD denominierten Vermögens, das in Bitcoin investiert ist, HODLed seit mindestens 3 Monaten.

Daraus schlussfolgert das Analyseunternehmen:

Dies bedeutet, dass der Großteil des BTC Angebots inaktiv ist und HODLer zunehmend nicht mehr bereit sind, zu niedrigeren Preisen zu verkaufen.

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Vieles spricht für einen Bitcoin Boden

Zuvor bemerkte Glassnode in einem Bericht, dass Bitcoin sich fast vollkommen von kurzfristigen Investoren (betitelt als „Touristen“) befreit hatte. Die Netzwerkaktivität indessen viel auf dasselbe Level wie während des Krypto-Winters von 2018 und 2019. Auch die Anzahl neuer Adressen ging in den letzten Monaten zunehmend zurück. Vor allem seit dem November 2021 lässt sich eine Verlangsamung feststellen. Gleichzeitig war die Anzahl der Adressen mit mehr als 0 BTC auf ein neues Allzeithoch von 42.530.652 gestiegen.

Während der Bericht von Glassnode veröffentlicht wurde, lag der Bitcoin Kurs bei 21.000$. Damit musste die größte Kryptowährung nach der Marktkapitalisierung Verluste von 70% im Vergleich zu seinem Allzeithoch hinnehmen. Dieses lag im November 2021 bei 69.044$. Mittlerweile hat sich der Bitcoin Kurs allerdings auf 23.613$ zurück gekämpft und verzeichnet damit einen Anstieg von stolzen 22,1% in den letzten 7 Tagen.

Die Erkenntnisse aus den Daten von Glassnode decken sich zudem mit vielen anerkannten Indikatoren, die allesamt signalisieren, dass historisch gesehen, aktuell für alldiejenigen eine gute Zeit gekommen ist, die BTC kaufen möchten.

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