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Ethereum könnte laut Goldman Sachs Bitcoin als dominanten Wertspeicher überholen

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Von Mister Coinlover-Juli 7, 2021

Goldman Sachs glaubt, dass die Popularität von Ethereum dazu führen könnte, dass die Altcoin Bitcoin bald als die führende Kryptowährung nach Marktkapitalisierung überholen könnte.

Ethereum vs. Bitcoin: Wer wird die Nummer 1?

Goldman Sachs schrieb in einer Notiz von Dienstag an seine Kunden, dass die Blockchain mit dem höchsten „realen Nutzungspotenzial“ Ethereum ist. Dieser Umstand deutet laut den dortigen Analysten darauf hin, dass ETH noch vor BTC die dominierende digitale Wertaufbewahrung werden könnte.

[Ether] sieht derzeit wie die Kryptowährung mit dem höchsten realen Nutzungspotenzial aus, da Ethereum, die Plattform, auf der es die native digitale Währung ist, die beliebteste Entwicklungsplattform für Smart-Contract-Anwendungen ist.

Die Smart Contract Plattform und ihre Fähigkeit der automatisierten Ausführung von digitalen Verträgen hat zu einem Boom bei dezentralen Finanzprotokollen (DeFi) und dezentralen Anwendungen (DApps) geführt. Eine rasant wachsende Branche innerhalb von Crypto.

Die Analysten merkten an, dass Bitcoin aufgrund seines First-Mover-Vorteils die stärkere Marke ist. Sie glauben aber auch, dass ihm einige der Anwendungsfälle von Ethereum fehlen und er bei der Transaktionsgeschwindigkeit hinterherhinkt. Aufgrund seiner Fokussierung auf Hartgeld und Netzwerksicherheit bietet Bitcoin noch nicht das gleiche Maß an Funktionalität wie Ethereum.

Als jüngeres Netzwerk konnte Ethereum auch schneller wachsen als Bitcoin. Während der Bitcoin Kurs im vergangenen Jahr um 261% anstieg, konnte der Ethereum Kurs im gleichen Zeitraum um 856% steigen.

Kryptowährungen sind keine investierbare Anlageklasse

Obwohl sie Ethereum gegenüber Bitcoin bevorzugen, argumentieren die Analysten auch, dass Gold ein besserer Wertaufbewahrungsort als digitale Vermögenswerte ist. Gold sei eine „defensive Inflationsabsicherung“, während sie Kryptowährungen als „Risiko-Inflationsabsicherung“ betiteln.

Dieser Wettbewerb unter den Kryptowährungen ist ein weiterer Risikofaktor, der verhindert, dass sie in diesem Stadium zu einem sicheren Hafen werden.

Die Notiz kommt einen Monat nachdem Analysten der Investment Strategy Group von Goldman Sachs ihren Kunden gesagt haben, dass Kryptowährungen nicht einmal eine „investierbare“ Anlageklasse sind. Die Analysten schrieben:

Während das digitale Asset-Ökosystem durchaus die Zukunft von allem revolutionieren kann, bedeutet das nicht, dass Kryptowährungen eine investierbare Anlageklasse sind.

Mal ist es eben Hü, ein anderes Mal ist es Hott. Aber warum sollte irgendwer auch sein Geld den Ratschlägen von Unternehmen wie JPMorgan oder Goldman Sachs anvertrauen?

Das wäre quasi das Gleiche, als würde man einem Affen eine Banane zur sicheren Aufbewahrung übergeben. In beiden Fällen sollte eigentlich klar sein, dass die Interessen hier weit auseinander gehen und es daher aller Wahrscheinlichkeit nach kein gutes Ende nehmen wird.

Eines können wir diesem Bericht allerdings nicht absprechen. Ethereum ist auf der Überholspur. Es ist vielfältig, innovativ, spannend – eben einfach sexy. Es ist also kein Wunder, dass Bitcoin bereits den heißen Atem von Ethereum spürt. Doch das war natürlich auch bereits vor der Notiz von Goldman Sachs klar.

Scheinbar sickert diese Erkenntnis allerdings immer mehr in den Mainstream durch, sodass es schon fast vorprogrammiert scheint, dass es sich hier um eine selbsterfüllende Prophezeiung handelt. Letzteres könnte die wohl wichtigste Erkenntnis sein, die dem Ganzen entnommen werden kann.

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