Für den ein oder anderen wird diese IOTA News mehr als überraschend sein. Der Grund dafür ist, dass es in der breiten Crypto-Community rundum IOTA einfach extrem ruhig geworden ist. Doch wer unsere IOTA Prognose vor einigen Wochen gelesen hat, der wusste bereits, dass etwas unter der Oberfläche am köcheln war. Was genau das ist, offenbart sich jetzt so langsam jedem, während die IOTA Foundation die Beta-Version ihrer Smart Contracts startet.

Smart Contracts kommen auf den Tangle von IOTA

Die IOTA Foundation gab gestern, am 21. Oktober, die Veröffentlichung der Beta-Version ihrer Smart Contracts bekannt.

Mit dieser Veröffentlichung macht IOTA einen großen Schritt und fügt seinem Netzwerk unbegrenzte Möglichkeiten zur Erstellung dezentraler Anwendungen (dApps) hinzu.

Was das bedeutet?

Nichts anderes als DeFi auf IOTA und das könnten durchaus interessante Neuigkeiten sein. Denn im Kampf um die skalierbarsten Smart Contract Plattformen setzt IOTA noch einmal einen drauf.

Sie haben es sich zum Ziel gesetzt, Nachteile bestehender Lösungen wie zu hohe Gebühren, geringe Skalierbarkeit und fehlende Interoperabilität zu beheben und ein Ökosystem mit neuen Möglichkeiten für Entwickler und Early Adopters zu schaffen.

Klingt bekannt?

Mag sein, doch wie ist es hiermit…

Warum Smart Contracts auf IOTA ein Game Changer sein könnten

In dem Bemühen um Interoperabilität und Benutzerfreundlichkeit sollen die Smart Contracts auf IOTA die Ethereum Virtual Machine (EVM) und jeden in Solidity geschriebenen Smart Contract unterstützen. Das bedeutet, dass Solidity-Verträge einfach auf IOTA importiert werden können, wodurch die Implementierungszeit verkürzt und auch die Nutzung der MetaMask-Wallet möglich sein wird.

Darüber hinaus wurde mit der Arbeit an der vollständigen Interoperabilität von tokenisierten Vermögenswerten anderer Smart Contract Blockchains auf dem ersten Layer von IOTA begonnen. Dies soll die Möglichkeit schaffen, Vermögenswerte zwischen verschiedenen Smart-Contract-Plattformen ohne zusätzliche Kosten und völlig vertrauenslos in dezentraler Manier zu übertragen. In anderen Worten wird IOTA als Brücke zwischen allen Plattformen dienen. Ach ja, die Transaktionskosten sollen dabei gleich Null betragen. Billiger geht es also nicht.

Da die IOTA-Basisschicht kann derzeit weit über 1000 Transaktionen pro Sekunde (TPS) verarbeiten. In Zukunft soll diese Zahl weiter ansteigen.

Dank der DAG-Architektur von Tangle ist IOTA zudem in der Lage, Smart Contracts parallel auszuführen und horizontal zu skalieren. Die flexible Entwicklungsumgebung ermöglicht es zudem Smart-Contract-Entwicklern, ihre eigenen Chains zu definieren, ihre bevorzugte Smart-Contract-Sprache zu verwenden und die richtigen Anreize für Nutzer und Validierer gleichermaßen individuell anzupassen.


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IOTA Kurs Prognose

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Für uns klingt das in jedem Fall spannend. Hinzu kommt, dass unsere bullische IOTA Prognose für 2022 damit die passende Narrative verpasst bekommt. Wer also das Projekt bereits abgeschrieben hat, sollte auf der Hut sein. IOTA ist dabei sein Comeback zu feiern und wie es scheint, wollen sie dabei richtig auf den Putz hauen.


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