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Bitcoin News: Dieser Lösungsansatz verspricht einen weiteren Boost für das Lightning-Netzwerk

Von Mister Coinlover-September 15, 2023

Amboss, ein Anbieter von Datenanalysen für das Lightning Network, hat mit Hydro einen interessanten Ansatz vorgestellt, um das Liquiditätsproblem des Lightning Networks anzugehen.

Amboss ermöglicht Unternehmen, Zahlungen über das Bitcoin Lightning Network zu empfangen, ohne sich mit der Komplexität des Kanalmanagements oder der Notwendigkeit zentraler Verwahrungsintermediäre auseinandersetzen zu müssen. Hydro stellt sicher, dass Nutzer nahtlos auf Liquidität aus dezentralen Quellen für ihre Lightning-Nodes zugreifen können. Die Gebühren für die Ersteinrichtung sollen sich auf 3,5% belaufen, während sie laut Amboss für Zahlungen lediglich 0,003% betragen.

Jesse Shrader, Mitbegründer und CEO von Amboss, betonte:

Hydro ist ein Wendepunkt für Unternehmen, welche die Vorteile des Lightning-Netzwerks ohne vertrauenswürdige Verwahrer, Vermittler oder die Kopfschmerzen des Kanalmanagements nutzen wollen.

Die steigende Relevanz des Bitcoin-Lightning-Netzwerks

Betrieben wird Hydro von Magma, dem Marktplatz von Amboss für den Kauf und Verkauf von Lightning Channels. Hierbei wird Liquidität aus dem offenen Markt bezogen. Verkäufer können Renditen auf ihre Bitcoins (BTC) verdienen, indem sie Liquidität auf Magma bereitstellen und so Lightning-Kanäle für Online-Shops, Wallets und andere Nutzer öffnen.

Hydro bietet auch die Möglichkeit, die Zielliquidität festzulegen, was maßgeschneidertes, kosteneffizientes Kanalmanagement ermöglicht, ohne erhebliche Kapitalbindungen oder technische Expertise.

Das Lightning Network hat in der Vergangenheit mit Herausforderungen bei Liquiditätsbeschaffung und Kanalverwaltung zu kämpfen gehabt. Trotzdem ist die Akzeptanz im letzten Jahr gestiegen, mit einer aktuellen Gesamtkapazität von fast 5.000 BTC. Ein Zeichen für die wachsende Relevanz dieser Technologie.

Jesse Shrader betonte zudem, dass der vorgeschlagene Spot-Bitcoin-ETF von BlackRock die Möglichkeit verpasst hat, die von ihm zu verwahrenden BTC im Lightning Network zu staken. Dadurch wäre es dem Unternehmen möglich gewesen, eine zusätzliche Rendite zu verdienen, während gleichzeitig die Zahlungsinfrastruktur verbessert wird und etablierte Zahlungsabwickler wie Visa, Mastercard und American Express unter Druck zu setzen.

Lies auch: Bitcoin und sein Spot-ETF: Eine Analyse seiner Bedeutung für den Bitcoin Kurs – Jetzt lesen


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