So ziemlich jeder weiß mittlerweile was ein NFT ist und wer denkt, dass diese digitalen Sammlerstücke ihren Zenit bereits überschritten haben, der dürfte zukünftig eines besseren belehrt werden. Eine NFT Börse zu betreiben, ist entsprechend ein lukratives Geschäft. OpenSea machte es schließlich vor.

Die wohl beliebteste NFT Börse ist für viele Nutzer eine vertrauenswürdige und sichere Plattform für eine Reihe von beliebten NFT Projekten. Dazu gehören unter anderem Bored Ape Yacht Club (BAYC), CryptoPunks, VeeFriends und viele, viele mehr.

Laut DappRadar hat Opensea bislang ein Volumen von 30,36 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Die NFT Börse erhebt dabei eine Gebühr von 2,5% des Gebotspreises für jedes verkaufte NFT. In anderen Worten handelt es sich hier um eine wahre Goldmine.

Da wundert es kaum, dass immer mehr namenhafte Unternehmungen darum bemüht sind, ein Stück von diesem Kuchen abzubekommen. Was daraus resultiert, könnte laut dem Q2-Bericht von DAppRadar ein wahrer Krieg der NFT Börsen werden.

NFT Börse OpenSea droht immer größerer Wettbewerb

Aktuell erwerben OpenSea, UniSwap, MagicEden, eBay und weitere Kandidaten NFT-Aggregatoren. Sie alle wollen sich gut Positionieren um jedes Mal daran mitzuverdienen, wenn Spekulanten NFTs kaufen und verkaufen. Sie alle wissen, dass es sich hier um eine Nische handelt, die nach wie vor ein enormes Wachstumspotential besitzt.

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In ihrem “Dapp Industry Report for Q2” schlussfolgern die Autoren, dass sich daher ein bevorstehender Krieg der NFT Börsen am Horizont abzeichnet.

Wie wir auf Bitcoin-Bude erst kürzlich berichtet haben, hat UniSwap den Aggregator Genie erworben. OpenSea hat Gem gekauft, um ebenfalls ihre jeweiligen Dienstleistungen um NFT-Aggregations-Tools zu erweitern.

Zweifelsohne wird das OpenSea und UniSwap in naher Zukunft in eine direkte Konkurrenz zueinander setzen. Neuere Plattformen wie Magic Eden und X2Y2 bemühen sich währenddessen Anteile von OpenSeas 75-prozentiger Marktplatzdominanz streitig zu machen.

Doch auch alteingesessene Markennamen wie eBay wollen den Hype um die digitalen Kunststücke nicht verschlafen. Der Auktionsmarktplatz hat vor kurzem die auf Ethereum basierende NFT Börse KnownOrigin übernommen. Auch hier wird also daran gearbeitet, das Produktangebot in dieser Nische auszubauen.

NFT Handel auf Solana boomt

Für die bislang größte NFT Börse OpenSea bedeutet das eine Menge sich androhender Wettbewerb. NFT-Plattformen jeglicher Art sprießen auf verschiedenen Blockchains wie Pilze aus dem Boden. Wie die obige Auflistung zeigt, werden die Konkurrenten dabei immer ernstzunehmender.

Der Bericht stellte zudem fest, dass OpenSea Teile seines Marktanteils mit der Ankunft von Konkurrenten wie Magic Eden, LooksRare und X2Y2 bereits jetzt abgeben musste.

Insbesondere auf Solana scheinen Nutzer besonders gerne NFTs zu kaufen und zu verkaufen. Die dort führende NFT Börse Magic Eden ist der große Nutznießer dieses Trends. Die Plattform hat in den letzten 30 Tagen 212.183 Trader und einen Umsatz von 101,26 Millionen US-Dollar verzeichnet. Bei OpenSea waren es 388.415 Trader und 529,11 Millionen US-Dollar. Damit liegt OpenSea zwar noch klar vorne, aber ist längst nicht mehr der abgeschlagene erste Platz von damals.

Des Weiteren unterstreicht das noch einmal die Tatsache, dass nicht nur die Plattformen miteinander um eine NFT-Dominanz wetteifern, sondern auch die einzelnen Blockchains.

Zukünftig dürfte es also noch äußerst interessant in dieser Branche werden. Nutznießer dieses sich verdichtenden Wettbewerbs sind in der Regel die Nutzer. Denn Konkurrenz fördert bekanntermaßen Innovation und Konkurrenz ist zweifelsohne reichlich vorhanden. Jetzt kann die Innovation folgen…

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