JP Morgan ist mit einem verwalteten Vermögen in Höhe von 3,2 Billionen US-Dollar die größte Bank Amerikas. Nun gewährt die Bank seinen Wealth-Management-Kunden Zugang zu Bitcoin-, Ethereum- und anderen Kryptowährungsfonds.

Kunden der Investment Bank sind nun in der Lage, fünf Kryptowährungsprodukte durch JP Morgan-Berater zu kaufen und zu verkaufen. So berichtete es der Business Insider am gestrigen Tag.

Seit dem 19. Juli ist es den Kunden der Bank dadurch möglich, in Bitcoin, Ethereum, Bitcoin Cash und Ethereum Classic über die Grayscale’s Bitcoin Trust, Bitcoin Cash Trust, Ethereum Trust und Ethereum Classic Vehikel zu investieren.

Den Beratern von JP Morgan soll es aber nicht erlaubt sein, diese Produkte zu empfehlen. Sie können diese aber verkaufen, wenn ein Kunde sie von sich aus darum bittet.

Ein weiterer Wermutstropfen an dieser Geschichte ist zudem, dass JP Morgan-Kunden nicht direkt die Kryptowährungen kaufen. Doch das ist auch alles andere als überraschend.

Immerhin haben die Kunden der Bank durch das Kaufen der Anteile, die den Preis von Vermögenswerten wie Bitcoin und Ethereum verfolgen, eine Chance an dieser aufstrebenden Asset-Klasse zu partizipieren, während der eigentliche Kauf der Kryptowährungen und ihre sichere Verwahrung im Hintergrund geschieht.


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Institutionen steuern geradewegs auf Bitcoin und Ethereum zu

JP Morgan ist nicht der erste große Name in der Branche, der seinen besser betuchten Kunden ein Engagement in Bitcoin und diversen Altcoins bietet.

Im März erlaubte Morgan Stanley, eine weitere große Investmentbank, ebenfalls wohlhabenderen Investoren ein Engagement in Bitcoin über den Galaxy Bitcoin Fund LP, Galaxy Institutional Bitcoin Fund LP und den FS NYDIG Select Fund einzugehen.

Morgan Stanley stellte dies jedoch nur Kunden mit einem Vermögen von mindestens 2 Millionen US-Dollar in der Bank zur Verfügung.

Gleich wenn Nachrichten wie diese nach wie vor mit gewissen Einschränkungen einhergehen, zeichnen sie sehr deutlich den Wandel der Einstellung von Institutionen gegenüber den Kryptowährungen ab. Getrieben wird dieser Wandel bei den Institutionen durch die steigende Nachfrage ihrer Kunden.

Jamie Dimon, der CEO von JP Morgan, nannte Bitcoin früher einen “Betrug”. Mittlerweile spricht das Unternehmen regelmäßig über die digitalen Vermögenswerte und bietet Bankdienstleistungen für die führende Crypto-Börsen wie Coinbase und Gemini.

Die jüngste hier berichtete Maßnahme seitens der Investmentbank ist zugegebenermaßen nur ein weiterer kleiner Schritt. Doch folgt man den bisherigen Fußstapfen, weisen sie in eine eindeutige Richtung. Eine Richtung welche diese großen Institutionen immer näher an den Markt der Kryptowährungen führt.


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