Chainlink (LINK) ist ein führender Akteur im Bereich des dezentralen Finanzwesens (DeFi). Das Orakel-Protokoll ist dafür bekannt, die Kommunikation zwischen Daten innerhalb und außerhalb von Smart Contracts zu ermöglichen. Avalanche (AVAX) hingegen ist ein bekannter Ethereum-Herausforderer, der zur Zeit große Bemühungen zeigt, um auch zukünftig als Layer-1-Blockchain relevant zu bleiben.

Nun haben sich die beiden Größen zusammengetan und ihre Mission lautet, gemeinsam DeFi zu revolutionieren. Große Worte! Doch schauen wir uns an, was hinter ihnen steckt.

Chainlink und seine Methode für On-Chain-Audits

Zu aller erst müssen wir über Chainlinks Proof of Reserve (PoR) sprechen. Hier handelt es sich nämlich um eine Funktion, die darauf abzielt, die Transparenz und Sicherheit für Investoren zu erhöhen. Erreicht wird dies, indem Smart Contracts genaue Daten über die tatsächlich hinterlegten Vermögenswerte liefern, die durch Off- oder Cross-Chain-Reserven gesichert sind.

Denken wir an jüngste Geschichten rundum Krypto Börsen wie FTX und Gemini, bei denen Kundengelder weiterverliehen, investiert oder Opfer schlimmerer Aktionen wurden, ist das mit Sicherheit ein nettes Feature. Selbst Avalanche hat in der Vergangenheit hinsichtlich der auf seiner Blockchain hinterlegten Vermögenswerte bereits geflunkert. Daher gilt im Bereich der Kryptowährungen auch der Leitspruch: Don’t trust, verify!

Doch wie funktioniert das Ganze?

PoR wird von einem dezentralen Netzwerk von Orakeln betrieben. Dadurch wird sichergestellt, dass die Prüfungen autonom und in Echtzeit durchgeführt wird. Dies soll verhindern, dass die Verwahrer dieser Reserven im Hintergrund irgendwelche zweifelhaften Praktiken betreiben. Chainlink bietet damit also quasi automatisierte On-Chain-Audits. Das Ergebnis ist ein höheres Maß an Transparenz in Bezug auf Sicherheiten für Vermögenswerte.

Wie das Avalanche und DeFi konkret weiterhilft

Verdeutlichen wir den Vorteil dieser Funktion von Chainlink an einem konkreten Beispiel auf Avalanche.

Genau wie auf Ethereum existieren auch hier so genannte Wrapped Token, wie WBTC. Diese Technik bezieht sich auf Coins die auf anderen Blockchains beheimatet und mit der eigenen nicht kompatibel sind. Um beliebte Vermögenswerte wie BTC oder ETH trotzdem auf nicht kompatible Netzwerke zu überbrücken, werden sie quasi in ein Format “verpackt” (=wrapped), das mit der eigenen Blockchain kompatibel ist.

Einfach ausgedrückt, müssen dafür beispielsweise BTC auf der Blockchain von Bitcoin hinterlegt werden, sodass die gleiche Anzahl dieser hinterlegten Coins auf der Blockchain von Avalanche als WBTC geprägt werden können. So weit so gut. Doch wer garantiert, dass für jeden WBTC auf Avalanche ein tatsächlicher BTC hinterlegt wurde?

Genau hier kommt die PoR-Funktion von Chainlink ins Spiel. Die Nutzer können nun überprüfen, ob die Anzahl an WBTC auf Avalanche durch eine äquivalente Menge an echten BTC gedeckt ist. Dies schafft Vertrauen und mehr Adoption im Bereich von DeFi.

Übrigens, wusstest Du, dass für die Blockchain von Avalanche mehr BTC hinterlegt sind, als für das Lightning Netzwerk?

Das ist kein Scherz. Laut den Daten von LookIntoBitcoin hat das Lightning Netzwerk aktuell einen Höchststand seiner Kapazität erreicht. Insgesamt sind in der Skalierungslösung von Bitcoin derzeit 5.351 BTC hinterlegt.

Chart, der die Kapazität des Lightning Networks aufgrund der dort hinterlegten BTC zeigt

Auf Avalanche sind es insgesamt über 7.650 WBTC (die Summe aus WBTC.e, bWBTC, iWBTC und jWBTC). Selbstredend ist das nichts gegen die Menge an WBTC auf der Blockchain von Ethereum. Dort befinden sich mit über 176.647 WBTC rund 1 % des aktuell zirkulierenden Angebots von Bitcoin.

Übrigens, sowohl Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Chainlink (LINK) als auch Avalanche (AVAX) sind auf allen gängigen Krypto Börsen handelbar. Du kannst natürlich unseren Krypto Börsen Vergleich nutzen, um zwischen den besten Anbietern den herauszufiltern, der am besten zu Deinen persönlichen Vorlieben passt. Zum Vergleich

Avalanche möchte in Sachen DeFi mit seiner neuen dezentralen Krypto Börse punkten

Avalanche möchte sein DeFi-Game aufpolieren und zwar durch seine brandneue dezentrale Krypto Börse (DEX) Dexalot.

Dexalot positioniert sich als schnelles und kostengünstiges Netzwerk mit einer breiten Palette von Vorteilen. Mit dem Ziel, eine dezentralisierte Handelsumgebung zu schaffen, die wirklich inklusiv und transparent ist, will die Plattform durch ihre benutzerfreundliche Schnittstelle mit traditionellen zentralen Krypto Börsen konkurrieren. Tatsächlich enthält die Krypto DEX einige Funktionen zentraler Börsen, wie z. B. ein Limit-Orderbuch. Gleichzeitig soll die Dezentralisierung durch die Integration mit dem C-Chain-Netzwerk von Avalanche erhalten bleiben.

Um die Skalierbarkeit aufrechtzuerhalten, wurde Avalanche in drei Netzwerke aufgeteilt, wobei das C-Chain-Netzwerk für Hochleistungsanwendungen konzipiert wurde, die Skalierbarkeit, Finalität und Echtzeit-Transaktionsverarbeitung erfordern. Dieses Netzwerk ist mit der Ethereum Virtual Machine (EVM) kompatibel und ermöglicht eine nahtlose Integration zwischen Avalanche-Anwendungen und solchen auf der Blockchain von Ethereum.

Als eine solche C-Chain-Netzwerk-basierte Plattform bietet Dexalot EVM-Kompatibilität und ermöglicht den direkten Handel von ERC-20-Token gegen AVAX. Die DEX zeichnet sich zudem durch eine hohe Transaktionsgeschwindigkeit mit einer Finalität von ein bis zwei Sekunden aus.

Übrigens, Dexalot beabsichtigt übrigens in naher Zukunft einen eigenen Token einzuführen, um Anreize und Belohnungen für die engagiertesten Nutzer zu schaffen. Ein näherer Blick könnte sich hier also lohnen.

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