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Hacker behauptet, Daten von Ledger, Trezor und KeepKey gestohlen zu haben

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Von Mister Coinlover-Mai 25, 2020

Ein Hacker verkauft Berichten zufolge gestohlene Daten aus drei beliebten Hardware-Wallets – was eine Untersuchung von mindestens zwei der angeblich beteiligten Unternehmen nach sich zog.

Der Hacker behauptet, Daten aus der Wallet von Trezor, Ledger und Shapeshifts KeepKey gestohlen zu haben. Die Anschuldigungen wurden heute von der Cybersicherheitsfirma Under The Breach erneut auf Twitter veröffentlicht.

Under The Breach fügte hinzu, dass die Daten aufgrund einer Ausnutzung der E-Commerce-Website Shopify gestohlen wurden. Es wurden Screenshots veröffentlicht, in denen der Hacker dafür warb, dass die Namen, Adressen, Telefonnummern und E-Mails der Benutzer der Hardware-Wallets zum Verkauf stünden. Passwörter waren nicht enthalten.

Klingt düster. Aber Candice So, eine Kommunikationsmanagerin bei Shopify, sagte gegenüber Decrypt aus:

Wir untersuchten diese Behauptungen und fanden keine Beweise, um sie zu untermauern und keinen Beweis für eine Kompromittierung der Shopify-Systeme.

Der Hacker, der ebenfalls für das Hacken des Ethereum-Forums im Jahr 2016 verantwortlich war, hält die Richtigkeit seiner Behauptungen aufrecht. Laut einem anderen von Under The Breach veröffentlichten Screenshot, würde er „nur das große Geld“ für die Daten akzeptieren.

Screenshots, die von Under The Breach veröffentlicht wurden, zeigen, dass der Hacker auch behauptet, über die vollständige SQL-Datenbank für die Investitionsplattform BnkToTheFuture zu verfügen. Under The Breach sagte, er habe BnkToTheFuture kontaktiert, konnte sie aber „nicht dazu bringen, es ernst zu nehmen“.

Zwei der anderen Unternehmen haben die Anschuldigungen jedoch ernst genommen.

Trezor sagte auf Twitter, dass es Shopify nicht benutzt habe, was einen Shopify-bezogenen Hack unmöglich mache. Das Unternehmen gab bekannt.

Wir untersuchen die Situation dennoch… Wir haben auch routinemäßig alte Kundendaten aus der Datenbank gelöscht, um die möglichen Auswirkungen zu minimieren.

Ob sich hier nur jemand wichtig machen möchte oder tatsächlich eine Sicherheitslücke vorliegt, bleibt aktuell noch unklar. Trotzdem sollte der Fall verfolgt werden und wie immer ist bei allen absolute Vorsicht angebracht.

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Bildquelle: Shutterstock