Das Blockchain-Projekt Babylon hat eine möglicherweise wegweisende Innovation vorgestellt, die das Potenzial besitzt, Bitcoin (BTC) einen völlig neuen Anwendungsfall zu geben. Die Entwickler von Babylon zeigen, wie 21 Millionen BTC in die Staking-Mechanismen verschiedener Blockchains integriert werden können, die Proof of Staking (PoS) nutzen.

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Bitcoin-Staking: So soll es funktionieren

Das Herzstück dieser Entwicklung ist das Bitcoin-Staking-Protokoll MVP, das auf der Cosmoverse 2023, der größten Offline-Veranstaltung für Cosmos (ATOM)-Enthusiasten, präsentiert wurde. Dieses Protokoll ermöglicht die Nutzung von Bitcoins als Staking-Instrumente für diverse Blockchains.

Aktuell schlummern rund 66% des zirkulierenden BTC-Angebots (etwa 12,26 Millionen) seit mindestens einem Jahr in Wallets. Babylon eröffnet nun die Möglichkeit, diese ruhenden Vermögenswerte zur Absicherung von Blockchains zu nutzen, die Proof of Staking (PoS) nutzen.

Win-Win-Situation durch das Bitcoin Staking
Bildquelle: Bitcoin Staking Litepaper

PoS-Blockchains können ihre Validatoren und Delegatoren dazu befähigen, die nach Marktkapitalisierung größte Kryptowährung der Welt einzusetzen, anstatt auf eigene Altcoins zurückzugreifen. Dies verspricht mehr Sicherheit für die PoS-Blockchains und gleichzeitig zusätzliche Renditen für die Bitcoin-Staker. Doch lass uns noch etwas näher auf die möglichen Vorteile zu sprechen kommen, die das Bitcoin-Staking laut dem Litepaper von Babylon mit sich bringt.

Die Vorteile vom Bitcoin-Staking

Zu den weiteren Vorteilen, die das Bitcoin-Staking mit sich bringen kann, zählen die Autoren, dass BTC “unbelastet” ist. Damit meinen sie, dass der Vermögenswert durch PoW gesichert wird, während PoS-Assets selbst zur Absicherung ihrer eigenen Blockchain verwendet werden.

Des Weiteren liegt der größte Teil des Angebots BTC “nutzlos” auf Krypto-Wallets herum und wird nicht gebraucht. Im Gegensatz dazu finden renditegenerierende Aktivitäten auf PoS-Chains statt, was dazu führt, dass Bitcoins auf andere Blockchains übertragen oder an zentrale Krypto-Börsen geschickt werden müssen, um Renditen zu erzielen. Diese Praktiken werden von vielen Bitcoin-Inhabern als zu riskant betrachtet.

Ein weitere herausragende Eigenschaft von BTC als Staking-Asset ist die dezentralisierte Verteilung seines Angebots. Im Gegensatz dazu sind viele PoS-Vermögenswerte in den Händen früher Investoren, Gründer und Stiftungen konzentriert, was zu einer gewissen Zentralisierung des Angebots führen kann.

Zu guter Letzt ist der Bitcoin Kurs im Vergleich zu den Preisen der meisten PoS-Vermögenswerten weniger volatil. Dies ist wichtig für die Sicherheit einer PoS-Chain, da die Sicherheit eng mit der Marktkapitalisierung des eingesetzten Vermögenswerts verknüpft ist. Ein starker Wertverlust des Vermögenswerts könnte eine potenzielle Schwachstelle für Angriffe darstellen.

Kündigt sich hier ein neuer Paradigmenwechsel an?

David Tse, Mitbegründer von Babylon, ist von diesem potentiellen Paradigmenwechsel überzeugt. Er betont, dass das Babylon-Protokoll nicht nur ungenutzten Bitcoins eine neue Funktion verleiht, sondern sie in ein Sicherheitsrückgrat für PoS-Blockchains verwandelt. Diese Integration von Bitcoin-Staking in nahezu alle PoS-Protokolle eröffnet jedem BTC-Inhaber die Möglichkeit, Staking-Belohnungen aus verschiedenen PoS-Blockchains zu erhalten. Dies geht weit über die bekannte Rolle von BTC als Wertspeicher hinaus und unterstreicht seinen vielfältigen Nutzen.

Seit der Einführung seiner Smart Contract-Funktionalität im Juni 2023 hat das Babylon Network das gesamte Cosmos-Segment entscheidend vorangebracht. Das Interesse an Bitcoin-Staking auf PoS-Blockchains innerhalb von Cosmos und ähnlichen Ökosystemen wächst rasant. Babylon plant nun die Implementierung in verschiedenen Ökosystemen. Dieser Schritt erfolgt, nachdem der Vorschlag, Bitcoin-Staking zu verwenden, von der Osmosis-Governance mit überwältigenden 99,9% Zustimmung angenommen wurde.


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