Key-Takeaways dieser Bitcoin News:

  • Fünf börsennotierte Unternehmen haben in den letzten Wochen 19.845 Bitcoin (BTC) im Gegenwert von 1,79 Milliarden US-Dollar gekauft, um ihre Treasury-Bestände auszubauen.
  • Diese Käufe zeigen, dass der Trend „Bitcoin als Bilanz-Asset“ trotz Volatilität nicht abreißt – und immer mehr Firmen aktiv BTC kaufen, statt nur darüber zu reden.
  • Kurzfristig kann das die Dynamik im Markt verstärken – entscheidend wird sein, ob daraus ein stabiler, langfristiger Nachfrage-Block entsteht.

Bitcoin-Treasury-Unternehmen haben in den letzten Wochen erneut große Mengen BTC gekauft: von dreistelligen Bitcoin-Zukäufen bis hin zu Milliarden-Deals.

Das ist relevant, weil sich der Bitcoin-Markt damit immer stärker in Richtung „Bilanz-Asset“ entwickelt: Kapital fließt nicht mehr nur über Retail oder ETFs, sondern zunehmend direkt über Unternehmens-Treasurys. Gleichzeitig sind diese Käufe kein einheitliches Bullensignal, denn jedes Unternehmen nutzt eine andere Finanzierungslogik – und damit auch ein anderes Risikoprofil.

Für Anleger wird deshalb entscheidend, wer Bitcoin kauft, wie gekauft wird und wie lange dieser Kaufdruck tragfähig bleibt. Genau hier trennt sich nämlich kurzfristiger Hype von strukturellem Trend – und genau deshalb lohnt sich der Blick auf die wichtigsten Treasury-Käufe im Detail.

Bitcoin-Treasuries kaufen weiter BTC: Diese Unternehmen haben zuletzt zugeschlagen

Auch wenn der Bitcoin Kurs kurzfristig schwankt, zeigt ein Blick auf die Corporate-Treasury-Daten ein klares Bild: Mehrere börsennotierte Unternehmen haben in den letzten Wochen weiterhin aktiv Bitcoin gekauft.

UnternehmenKaufmenge (BTC)Investition (ca.)Datum
Metaplanet4.279 BTC~$451 Mio.30. Dez 2025
Strategy (MSTR)1.287 BTC~$116 Mio.05. Jan 2026
Strategy (MSTR)13.627 BTC~$1,25 Mrd.12. Jan 2026
American Bitcoin Corp. (ABTC)329 BTC~$29,6 Mio.Januar 2026
Strive (ASST)123 BTC(nicht genannt)Januar 2026
DDC Enterprise200 BTC~$17,8 Mio.16. Jan 2026

Genau diese Käufe sind für Anleger relevant, weil sie zeigen, ob institutionelle Nachfrage gerade abreißt – oder ob Firmen BTC weiterhin als strategisches Asset behandeln.

Metaplanet kauft 4.279 BTC: Japan setzt weiter auf Bitcoin-Treasuries

Metaplanet (TSE: 3350) hat zum Jahresende 2025 ein starkes Zeichen gesetzt und 4.279 Bitcoin gekauft – für rund 451 Millionen US-Dollar. Damit steigt der Gesamtbestand auf 35.102 BTC. Bemerkenswert ist weniger die Zahl allein, sondern das Timing: Der Kauf erfolgte zu einem Zeitpunkt, in dem viele Anleger sich eher verunsichert zeigten, statt aggressiv aufzustocken.

Für den Markt ist das ein klarer Beleg dafür, dass „Bitcoin kaufen“ inzwischen nicht mehr nur ein Retail-Narrativ ist, sondern eine aktiv gefahrene Corporate-Strategie. Metaplanet gehört damit zu den auffälligsten Beispielen, wie sich Firmen in Asien zunehmend als BTC-Treasury-Player positionieren – ähnlich wie Strategy es in den USA vorgemacht hat.

Für Anleger ist der Metaplanet-Move deshalb interessant, weil er zeigt: Bitcoin News rund um Treasury-Käufe sind nicht mehr nur US-zentriert. Der Markt bekommt zusätzliche Nachfrageströme aus unterschiedlichen Regionen und genau das kann langfristig einen stärkeren Boden beim Bitcoin Kurs erzeugen.

Strategy kauft weiter Bitcoin: Der größte Einzelkauf der letzten 7 Monate

Strategy (Nasdaq: MSTR) bleibt der dominierende Player im Markt der Bitcoin-Treasury-Unternehmen. Anfang Januar meldete das Unternehmen, dass es 1.287 BTC für rund 116 Millionen US-Dollar zugekauft hat. Gleichzeitig stiegen die Cash-Reserven um 62 Millionen US-Dollar. Ein Detail, das in der Debatte oft untergeht. Denn Strategy signalisiert damit nicht nur aggressiven Kaufdruck, sondern auch, dass die Treasury-Maschine weiter finanziell „atmet“ und nicht völlig am Limit operiert.

Noch spannender wurde es wenige Tage später: Strategy legte mit einem deutlich größeren Kauf nach und erwarb 13.627 BTC für rund 1,25 Milliarden US-Dollar. Damit stieg der Gesamtbestand offiziell auf 687.410 BTC und es war zugleich der größte Einzelkauf seit Juli 2025.

Für den Markt ist das relevant, weil Strategy damit weiter eine Art natürliche Nachfrage-Säule im Bitcoin-Ökosystem darstellt. Und für Anleger wird genau daraus ein eigener Investment-Case: Wer MSTR kauft, kauft nicht einfach eine Aktie, sondern ein Konstrukt aus operativem Unternehmen, Kapitalmarktmechanik und extremem BTC-Exposure, das sich dynamischer bewegen kann als Bitcoin selbst.

Die nächste Bitcoin News über einen weiteren Strategy-Kauf wartet eventuell bereits: „Bigger Orange“ ist zurück – und plötzlich spekuliert der Markt wieder über den nächsten massiven BTC-Kauf des Unternehmens. Doch hinter dem Signal steckt mehr als nur Bullrun-Stimmung. Daher haben wir erklärt, warum es in Wahrheit um Bilanzen, Macht und die Frage, wie stabil das Bitcoin-Treasury-Modell wirklich ist, geht.

Michael Saylor und Strategy kaufen weiter Bitcoin (BTC)

💡Lies mehr darüber in: Strategy auf dem Weg zu 700.000 Bitcoin? Bigger Orange sorgt für neue BTC-Spekulationen

Saylor postet „Bigger Orange“: Steht der nächste Strategy Bitcoin-Kauf bevor? Was das Treasury-Modell für BTC & Anleger wirklich bedeutet.

American Bitcoin Corp. (ABTC) stockt auf

Auch American Bitcoin Corp. (ABTC), ein Hut-8-nahes Vehikel, hat seine Bitcoin-Bestände weiter erhöht und zuletzt 329 BTC hinzugekauft. Damit steigt der Gesamtbestand auf 5.427 BTC.

Für Anleger zeigt das: Selbst außerhalb der klassischen „Treasury-Giganten“ wie Strategy werden Treasury-Modelle zunehmend normalisiert. Vor allem Mining-nahe Unternehmen bauen nicht nur über die eigene Produktion BTC auf, sondern nutzen gezielte Zukäufe, um ihre Reserve auszubauen.

Wichtig ist hier aber die Perspektive: Bei kleineren Treasury-Playern ist der Effekt auf den Markt weniger „groß“, dafür steigt die Signalwirkung im Narrativ: Immer mehr Unternehmen behandeln BTC wie eine strategische Reserve, nicht wie ein kurzfristiges Trading-Asset.

Strive (ASST) macht einen großen Sprung durch Semler-Deal

Strive Asset Management (NASDAQ: ASST), mitgegründet von Vivek Ramaswamy, setzt ebenfalls auf die Treasury-Schiene – und zwar mit einem deutlich größeren Schritt, als viele erwarten würden: Strive erhielt die Zustimmung der Aktionäre, Semler Scientific in einem All-Stock-Deal zu übernehmen und damit 5.048 BTC in die eigene Bilanz zu holen. Zusätzlich wurde ein eigener Kauf von 123 BTC zu einem durchschnittlichen Preis von rund 91.561 US-Dollar bekannt.

Für den Markt ist dieser Fall besonders spannend, weil Strive nicht einfach „ein bisschen Bitcoin kauft“, sondern ein Setup nutzt, das man eher aus klassischem Corporate Finance kennt: Statt langsam aufzubauen, wird BTC quasi über eine Übernahme auf einen Schlag ins Treasury gezogen.

Für Anleger ist das ein Muster, das man 2026 wahrscheinlich öfter sehen könnte: Nicht jedes Unternehmen kauft BTC nur über Spot-Käufe. Manche holen sich BTC-Bestände indirekt über Deals, Fusionen oder Umstrukturierungen. Das macht solche Bitcoin News 2026 noch relevanter, die hinter die Kulissen schauen, weil die Nachfrage nicht immer sofort in klassischen „BTC kaufen“-Meldungen sichtbar ist.

DDC Enterprise kauft 200 BTC: erster Treasury-Move 2026

DDC Enterprise (NYSEAMERICAN: DDC) hat seinen ersten Corporate-Treasury-Kauf in 2026 gemeldet und 200 BTC für rund 17,8 Millionen US-Dollar gekauft. Damit stiegen die Bestände auf 1.383 BTC.

Solche Käufe wirken im Vergleich zu Strategy klein, können aber aus Marktsicht genau der „untere Bereich“ einer neuen Welle sein. Denn wenn Unternehmen dieser Größenordnung beginnen, Treasury-Strategien umzusetzen, bedeutet das: Bitcoin wird zunehmend als standardisierbare Bilanzoption wahrgenommen.

Für Anleger ist das weniger ein „Kurstreiber-Ereignis“ und mehr ein strukturelles Signal: Bitcoin News im Treasury-Bereich kommen inzwischen nicht mehr nur aus einer Handvoll Unternehmen, sondern von immer mehr Unternehmen mit unterschiedlichen Profilen.

Was diese Treasury-Käufe über die echte Bitcoin-Nachfrage verraten

Unterm Strich zeigen die Treasury-Käufe der letzten Wochen vor allem eins: Bitcoin wird zunehmend wie ein strategisches Bilanz-Asset behandelt. Während viele Privatanleger noch auf Kursmuster und News reagieren, agieren Unternehmen längst nach einem anderen Prinzip: Kapital beschaffen, BTC akkumulieren, langfristig halten.

Das muss nicht automatisch heißen, dass der Bitcoin Kurs kurzfristig „nur noch steigen kann“. Aber es verändert die Marktstruktur. Denn wenn immer mehr Akteure Bitcoin nicht als Trade, sondern als Treasury-Reserve betrachten, entsteht eine Nachfrage, die weniger von kurzfristiger Stimmung abhängt – und stärker von Kapitalmarktmechaniken, Finanzierungskosten und Bilanzlogik getrieben wird.

Genau hier wird es für Anleger spannend: Bitcoin bewegt sich immer stärker in Richtung des Terrains, das früher fast ausschließlich Gold gehörte. Der Unterschied ist nur, dass Gold diese Rolle seit Jahrzehnten institutionell und staatlich „abgesichert“ hat – während Bitcoin sie erst Stück für Stück erobern muss.

Und damit stellt sich plötzlich eine größere Frage, die über Treasury-News hinausgeht: Wenn Unternehmen Bitcoin wie Gold behandeln – warum halten dann so viele Anleger noch ausschließlich das eine, aber nicht das andere? Genau dieser Vergleich ist 2026 entscheidend. Die Auflösung dazu findest du in unserer folgenden Artikelempfehlung für dich:

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