Das neue Jahr beginnt mit einer traurigen Bitcoin News. Einer der ursprünglichen Bitcoin-Kernentwickler Luke Dashjr hat Berichten zufolge über 200 BTC in einem Hack verloren.

Doch wie konnte einem Kernentwickler von Bitcoin das passieren und sind noch andere Halter von BTC in Gefahr?

Erfahre alle Informationen rundum den Hack in dieser Bitcoin News.

Kernentwickler von Bitcoin verliert über 200 seiner BTC

Luke Dashjr hat kürzlich auf Twitter bekannt gegeben, dass sein PGP-Schlüssel kompromittiert wurde, was zum Verlust von über 200 seiner BTC geführt hat.

Ein PGP-Schlüssel, auch Pretty Good Privacy-Schlüssel genannt, ist eine beliebte Sicherheitstechnik, bei der zwei Schlüssel zur Entschlüsselung von Daten verwendet werden.

Der Hacker hat die gestohlene Menge an BTC in vier Transaktionen mit dem Bitcoin-Mixer CoinJoin auf eine Wallet-Adresse übertragen. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels enthält diese Adresse 216,93 BTC. Beim aktuellen Bitcoin Kurs entspricht dies einem Gegenwert von etwa 3,6 Millionen US-Dollar.

Was ist also passiert?

Trotz Dashjrs Behauptung, dass er “keine Ahnung” habe, wie die Angreifer in den Besitz seines Schlüssels gekommen seien, haben mehrere Mitglieder der Community einen Zusammenhang mit einem früheren Tweet vermutet, den er am 17. November veröffentlicht hatte. In diesem erklärte er, dass sein Server von “neuer Malware/Backdoors im System” infiziert worden sei.

Am Weihnachtstag griff jemand erneut auf den Server zu und Dashjr teilte IPs, die in den Angriff verwickelt waren.

Natürlich wird diese Neuigkeit innerhalb der Bitcoin-Community heiß diskutiert. Einige schließen dabei Eigenverschuldungen nicht aus und führen den Vorfall auf schlampige Sicherheitsvorkehrungen zurück. Andere gehen sogar noch einen Schritt weiter und ziehen einen Zusammenhang zu möglichen “Steuervergünstigungen”.

Changpeng Zhao, der CEO von Binance, wurde ebenfalls auf die Situation aufmerksam gemacht und drückte in einem Tweet sein Mitgefühl und seine Unterstützung aus. Er schrieb:

Es tut uns leid, dass Du so viel verloren hast. Wir haben unser Sicherheitsteam informiert, um die Situation zu überwachen. Wenn es in unsere Richtung kommt, werden wir es einfrieren. Bitte lass uns wissen, wenn wir Dir sonst noch helfen können. Wir haben oft mit solchen Fällen zu tun und verfügen über weltweite Beziehungen zu den Strafverfolgungsbehörden.

Damit bleibt aktuell noch unklar, was die Tatsächliche Ursache war.


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