Key-Takeaways dieser Solana News:
- Polymarket integriert seine Prognosemärkte erstmals direkt in die dezentrale Krypto-Börse Jupiter auf Solana, während
- Ethereum-Gründer Vitalik Buterin offenbart, wie er Polymarket aktiv nutzt und Gewinne erzielt.
- Prognosemärkte entwickeln sich immer mehr vom Nischenexperiment zu einer ernstzunehmenden On-Chain-Anwendung für Informationsfindung und Kapitalallokation.
Prognosemärkte galten lange als Spielerei für Krypto-Nerds. Doch nun rücken sie ins Zentrum des Ökosystems: technisch integriert, liquide und zunehmend ernst genommen. Eine Innovation, die sogar von den Ethereum-Gründern selbst aktiv genutzt wird.
Nun soll Polymarket, einer der Platzhirsche dieser Nische, direkt in die dezentrale Krypto-Börse Jupiter auf der Blockchain von Solana integriert werden. Damit treffen erstmals Prognosemärkte, Hochgeschwindigkeits-Blockchains und dezentrale Liquidität unmittelbar aufeinander. Daher schauen wir uns in dieser Solana News diese brisanten Entwicklungen genauer an und offenbaren, wie Vitalik Buterin mit der Nutzung von Polymarket 70.000 $ machte.
Polymarket kommt zu Solanas dezentraler Krypto-Börse Jupiter: Warum das mehr als nur eine neue Integration ist
Mit der Integration von Polymarket in die Solana-basierte dezentrale Krypto-Börse Jupiter betritt der Prognosemarkt eine neue Entwicklungsstufe. Bislang lief Polymarket primär über eigenständige Interfaces auf Polygon. Die neue Anbindung an Solana bringt jedoch drei entscheidende Vorteile.
- Erstens: Liquidität. Jupiter bündelt große Teile der Solana-On-Chain-Liquidität. Prognosemärkte profitieren davon massiv, denn ihre Aussagekraft steigt mit der Tiefe des Marktes. Je mehr Kapital im Spiel ist, desto schwerer wird es, Wahrscheinlichkeiten zu manipulieren.
- Zweitens: Kosten und Geschwindigkeit. Prognosemärkte leben von häufigen Anpassungen. Solanas niedrige Gebühren und schnelle Finalität machen es erstmals realistisch, Polymarket nicht nur für langfristige Wetten, sondern für dynamische Ereignisse zu nutzen.
- Drittens: Distribution. Die Integration bedeutet, dass Nutzer nicht aktiv „zu Polymarket gehen“ müssen. Die Märkte tauchen dort auf, wo bereits gehandelt wird. Das senkt die Eintrittshürde drastisch.
Damit verschiebt sich Polymarket von einer isolierten Plattform hin zu einer nativen Schicht im Solana-DeFi-Ökosystem. Prognosemärkte werden nicht länger als Sonderfall betrachtet, sondern als regulärer Bestandteil der On-Chain-Finanzinfrastruktur. Diese Entwicklung erklärt auch, warum Polymarket zuletzt bei politischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Themen oft schneller und präziser war als klassische Umfragen. Und genau an dieser Stelle wird es spannend, denn Polymarket wird nicht nur von anonymem Kapital genutzt, sondern auch von prominenten Köpfen der Krypto-Szene.
Die Dimension dieser Solana News kann leicht unterschätzt werden. Laut den neuesten Daten von The Block erreichten die kombinierten Handelsvolumina von Polymarket und dem Rivalen Kalshi im vergangenen Jahr Volumina im zweistelligen Milliardenbereich mit weiter steigender Dynamik in 2026. Allein im Januar 2026 verzeichnete Polymarket 7,66 Mrd. $ Handelsvolumen, nach 5,31 Mrd. $ im Dezember. Kalshi lag im selben Monat sogar bei 9,16 Mrd. $, nach 6,58 Milliarden US-Dollar im Vormonat.

Der entscheidende Punkt ist jedoch nicht, wer aktuell mehr Volumen verarbeitet, sondern wie dieses Volumen entsteht und skaliert. Kalshi operiert als stärker isolierte Plattform mit regulatorischem Fokus und eigener Nutzeroberfläche. Polymarket hingegen verlagert sich mit der Jupiter-Integration dorthin, wo Krypto-Nutzer bereits aktiv Kapital bewegen: direkt in den DeFi- und Trading-Stack von Solana.
Damit verändert sich der Charakter von Prognosemärkten. Sie werden nicht mehr als separates Produkt wahrgenommen, sondern als natürliche Erweiterung bestehender Handelsentscheidungen. Wer ohnehin Swaps, Perps oder Strategien über Jupiter abwickelt, kann künftig Wahrscheinlichkeiten handeln, ohne das Ökosystem zu verlassen. Diese Nähe zur Liquidität ist ein struktureller Vorteil. Insbesondere in einem Markt, der von schnellen Reaktionen, Informationsverarbeitung und Kapitalrotation lebt.

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Für Solana bedeutet das eine weitere Ausdehnung seines Anwendungsbereichs über klassische DeFi-Narrative hinaus und potenziell eine immense Steigerung des On-Chain-Volumens. Und während die Plattform wächst, zeigt ausgerechnet Vitalik Buterin, wie sich Prognosemärkte ganz konkret monetarisieren lassen.
Wie Ethereum-Gründer auf Polymarket Geld macht
Dass Prognosemärkte nicht nur Spielwiesen für extreme Wetten sind, zeigt ausgerechnet Vitalik Buterin. Der Ethereum-Mitgründer erklärte kürzlich, dass er im vergangenen Jahr rund 70.000 US-Dollar Gewinn auf der Prognoseplattform Polymarket erzielt hat. Dabei nutzt er eine Strategie, die bewusst unspektakulär ist.
Buterin setzt nicht auf hohe Quoten oder spektakuläre Ereignisse. Sein Ansatz ist das Gegenteil: Nach eigenen Angaben sucht er gezielt nach Märkten, die sich in einem Zustand befinden, den er selbst als „crazy mode“ beschreibt. Gemeint sind Situationen, in denen Marktteilnehmer extrem unwahrscheinliche Szenarien mit überraschend hoher Wahrscheinlichkeit einpreisen.
„Ich suche nach Märkten, in denen Menschen verrückte Dinge erwarten, und wette darauf, dass diese verrückten Dinge nicht passieren“
Um die rund 70.000 US-Dollar zu verdienen, setzte Buterin nach eigenen Angaben etwa 440.000 US-Dollar Kapital ein. Das entspricht einer jährlichen Rendite von knapp 16 %. Keine Schlagzeilen-Rendite, aber ein bemerkenswert stabiles Ergebnis. Vor allem in einem Marktumfeld, das stark von Emotionen und Übertreibungen geprägt ist.
Buterin selbst sieht genau darin den Vorteil von Prognosemärkten. Sie zwingen Teilnehmer dazu, finanzielle Konsequenzen an ihre Überzeugungen zu knüpfen. Wer falsch liegt, zahlt. Dadurch entstehen laut Buterin realistischere Einschätzungen als in sozialen Medien oder klassischen Meinungsformaten, wo falsche Prognosen folgenlos bleiben.
Interessant wird dieses Bild im Vergleich mit anderen erfolgreichen Akteuren auf Polymarket. Ein prominentes Gegenbeispiel ist Domer, ein ehemaliger professioneller Pokerspieler. Domer wurde bekannt, weil er mehrfach hochprofilierte Ereignisse korrekt vorhersagte – darunter die 25-jährige Haftstrafe für Sam Bankman-Fried sowie die Entlassung von Sam Altman als CEO von OpenAI.
Im Unterschied zu Buterin sucht Domer gezielt nach asymmetrischen Wetten mit deutlich höheren Auszahlungen. Sein Ansatz ist risikoreicher, aber auch potenziell lukrativer. Während Buterin systematisch Übertreibungen „glattzieht“, setzt Domer auf präzise Einschätzungen seltener, aber marktbewegender Ereignisse.
Beide Strategien funktionieren und genau das ist der entscheidende Punkt. Prognosemärkte sind kein einheitliches Spielfeld, sondern ein Umfeld, in dem unterschiedliche Denkstile profitabel sein können: nüchterne Wahrscheinlichkeitsarbeit auf der einen Seite, gezielte High-Conviction-Wetten auf der anderen.
Dass ein Ethereum-Gründer ausgerechnet hier konstant Geld verdient, ist mehr als eine Randnotiz in dieser Solana News. Es zeigt, dass Prognosemärkte zunehmend als ernstzunehmendes Informations- und Kapitalinstrument genutzt werden. Nicht nur von Spekulanten, sondern von Akteuren, die für analytisches Denken stehen.
Und genau deshalb ist die nächste Frage für Anleger nicht, ob diese Märkte relevant sind, sondern wo sie sich langfristig verankern. Denn während Ethereum die Heimat dieser Märkte war, rücken andere Netzwerke mit hoher Geschwindigkeit nach – allen voran Solana, wo sich gerade im Hintergrund strukturelle Verschiebungen vollziehen, die der Kurs bislang nicht widerspiegelt. Wer diese Diskrepanz verstehen und davon profitieren will, sollte sich die nächste Solana News unbedingt ansehen.

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