Key-Takeaways dieser Krypto-News:
- Truth Social reicht gemeinsam mit Crypto.com einen Bitcoin-ETF und Ethereum-ETF ein. Die Nähe zu Crypto.com und dem CRO Coin ist dabei strategisch relevant.
- Grayscale will seinen bestehenden AAVE-Trust in einen Aave-ETF umwandeln. DeFi rückt damit erstmals ernsthaft in das institutionelle ETF-Universum.
- Krypto-ETFs haben einen immer größeren Einfluss auf einen zunehmend selektiven Krypto-Markt.
Truth Social, das Medienunternehmen von Donald Trump, hat gemeinsam mit der Krypto-Börse Crypto.com einen kombinierten Bitcoin-ETF und Ethereum-ETF bei der SEC eingereicht. Parallel dazu hat Grayscale einen S-1-Antrag gestellt, um seinen bestehenden AAVE-Trust in einen Aave-ETF umzuwandeln.
Diese Krypto-News begleiten einen ETF-Markt, der zunehmend zur zentralen Schnittstelle zwischen Krypto und traditionellen Kapitalmärkten wird. Während Bitcoin-Ethereum-ETFs inzwischen als institutionelle Basisbausteine gelten, signalisiert der Antrag für einen Aave-ETF den nächsten Schritt: Kapital selektiert nicht mehr nur Blockchain-Assets, sondern gezielt Geschäftsmodelle innerhalb des Ökosystems von Ethereum.
Diese Entwicklungen in ihrer Gänze zu verstehen, ist für Anleger essenziell, da sie die Spielregeln im Krypto-Markt gerade nachhaltig verschieben.
Truth Social, Crypto.com und der strategische Rahmen hinter dem neuen Bitcoin-ETF
Die Einreichung eines kombinierten Bitcoin- und Ethereum-ETFs durch Truth Social wäre isoliert betrachtet bereits bemerkenswert. Doch entscheidend ist die Struktur dahinter: Partner bei der Umsetzung ist die Krypto-Börse Crypto.com. Damit entsteht eine direkte Brücke zwischen einem politisch exponierten Medienunternehmen und einer global operierenden Krypto-Börse.
Crypto.com fungiert in dieser Partnerschaft als Infrastruktur- und Verwahrungspartner. Das ist nicht trivial, denn es verschiebt den Fokus weg von klassischen Finanzinstituten hin zu nativen Krypto-Akteuren.
Noch spannender wird es im Kontext des Cronos Yield Maximizer ETF. Dieser ETF wurde nämlich zusammen mit dem Bitcoin- und Ethereum-ETF angemeldet und ist darauf ausgelegt, Renditequellen innerhalb des Crypto.com-Ökosystems zu bündeln. Cronos ist die zugehörige Blockchain, deren nativer Token der CRO Coin ist. Die enge Verbindung zwischen Crypto.com und dem CRO Coin ist dabei strukturell: Der Token dient als Governance-, Utility- und Ökosysteminstrument.
Wenn nun ein politisch aufgeladener Bitcoin-ETF und Ethereum-ETF in Partnerschaft mit Crypto.com entsteht, während parallel Yield-Produkte mit direktem Cronos-Bezug existieren, entsteht ein Ökosystem-Gedanke. Kapital wird nicht nur in BTC oder ETH gelenkt, sondern potenziell auch in angrenzende Infrastrukturen. Insbesondere der CRO Coin könnte davon profitieren.
Für den Markt bedeutet das: ETF-Produkte werden zunehmend strategische Vehikel. Sie dienen nicht nur der Abbildung von Assets, sondern der Positionierung ganzer Ökosysteme im institutionellen Kapitalmarkt.
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Damit verschiebt sich die Perspektive. Krypto-ETFs sind kein reines Nachfrageinstrument mehr. Sie sind strategische Kapitalarchitektur. Doch während Bitcoin- und Ethereum-ETFs die Basis bilden, rückt nun auch eine andere Kategorie von Token in den Fokus: eine aus dem Bereich von DeFi.
Aave-ETF: Von Trust-Struktur zur DeFi-Institutionalisierung
Grayscale hat bereits einen AAVE-Trust aufgelegt, über den institutionelle Anleger indirekt den AAVE-Token halten können. Der nun eingereichte S-1-Antrag zielt darauf ab, diesen Trust in einen börsengehandelten Aave-ETF zu konvertieren.
Das ist ein qualitativer Unterschied. Ein Trust ist strukturell weniger liquide, oft mit Abschlägen oder Aufschlägen zum Preis des Basiswertes. Ein ETF hingegen schafft tägliche Arbitrage-Möglichkeiten, effizientere Preisbildung und breitere institutionelle Zugänglichkeit.
Diese Neuigkeit folgt auf mehrere Aave-News, laut denen das Protokoll in den vergangenen Monaten mehrfach im Zentrum struktureller Diskussionen innerhalb der DAO war. Debatten um Governance-Rechte, Entscheidungsprozesse und Tokenholder-Einfluss haben erneut gezeigt, dass DeFi-Protokolle in einer Reifephase angekommen sind. Es geht nicht mehr nur um Rendite, sondern um institutionelle Governance-Strukturen.
Genau hier wird ein Aave-ETF relevant. Wenn ein DeFi-Protokoll ETF-fähig wird, bedeutet das:
Das Geschäftsmodell wird als institutionell investierbar eingestuft.
Das ist ein Paradigmenwechsel. Während Bitcoin- und Ethereum-ETFs den Makro-Trade abbilden, steht ein Aave-ETF für selektives Protokoll-Exposure. Anleger investieren nicht mehr nur in die Infrastruktur, sondern in ein konkretes Protokoll für dezentrale Kreditmärkte.
Und genau das markiert die nächste Marktphase. Der Krypto-Markt entwickelt sich vom homogenen Beta-Markt hin zu einem selektiven Kapitalmarkt, in dem einzelne Protokolle, Geschäftsmodelle und Cashflow-Strukturen bewertet werden. Wer verstehen will, warum diese Entwicklung weit über einzelne ETF-Anträge hinausgeht und was sie für die Kapitalallokation im Jahr 2026 bedeutet, sollte sich mit dem strukturellen Wandel im Krypto-Markt intensiver auseinandersetzen. Denn die entscheidende Frage lautet nicht mehr, ob Kapital in Kryptowährungen fließt, sondern in welche von ihnen.

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