Titelbild zur Bitcoin-DeFi Narrative

DeFi-Degen, Premium

Bitcoin DeFi: Verschlafen Investoren aktuell die Gelegenheit des Jahrzehnts?

Von Mister Coinlover-Januar 15, 2024

Das DeFi-Ökosystem, basierend auf Bitcoin, stellt vermutlich die offensichtlichste, aber weitgehend übersehene Investitionsgelegenheit im Krypto-Markt dar. Wir wollen allerdings sicherstellen, dass diese Nische, die in meinen Augen zu den lukrativsten Investitionsgelegenheiten in diesem Jahrzehnt zählen könnte, nicht unter unserem Radar fliegt.

In der Vergangenheit begrenzten technische Einschränkungen die Entwicklung von DeFi auf Bitcoin. Doch aktuelle Upgrades, wie jene von ThorChain, die Einführung von Ordinals und das bevorstehende Nakamoto-Upgrade von Stacks, ermöglichen nun ein ausgereiftes Bitcoin DeFi-Ökosystem.

Zum aktuellen Zeitpunkt besitzt Bitcoin (BTC) eine Marktkapitalisierung in Höhe von 913 Milliarden US-Dollar. Wenn nur ein Prozent dieses Kapitals in das eigene DeFi-Ökosystem fließen würde, wäre es von heute auf morgen das Zweitgrößte seiner Art. Sollten es sogar 10 Prozent sein, könnte Bitcoin-DeFi selbst das von Ethereum überholen.

Dies könnte eine bedeutende, wenn auch kontrovers diskutierte Rallye im laufenden Jahr auslösen. Eine, die weder Bitcoin- noch Ethereum-Maxis schmecken würde, und das ist wohl auch der Grund, warum diese Entwicklung aktuell nicht die Aufmerksamkeit auf sich zieht, die sie eigentlich verdient. Nachdem der Bitcoin-ETF nun genehmigt ist, könnte dies nicht nur Bitcoin, sondern sein gesamtes Ökosystem begünstigen und es ermöglichen, den Rest des Kryptomarktes zumindest zeitweise auszuperformen.

Im Folgenden wollen wir uns daher anschauen, was sich aktuell im und rund um das DeFi-Ökosystem von Bitcoin tut und wie wir uns möglichst gut positionieren können, um von diesem potentiellen Mega-Trend zu profitieren.

Disclaimer: Alle hier entstellten Inhalte stellen keine Anlageberatung dar, sondern dienen lediglich der Wissensvermittlung. Der Autor dieses Berichts haftet nicht für Verluste, die entstehen können, wenn Kryptowährungen mit echtem Geld gehandelt werden oder wenn sonstige Schäden bei der Interaktion mit Smart Contract Protokollen entstehen.

THORChain (RUNE)

THORChain ist eine dezentrale Krypto-Börse (DEX), die es Nutzern erlaubt, einen Vermögenswert gegen einen anderen zu tauschen. Was diese DEX allerdings von manch einer anderen abhebt, ist ihre Fähigkeit, Nutzern den Tausch von Vermögenswerten auf verschiedenen Blockchains zu erlauben.

Was THORChain aber wirklich besonders macht, ist die Tatsache, dass hierzu keine Wrapped-Version benutzt wird, sondern die tatsächlichen Vermögenswerte getauscht werden. So können Nutzer beispielsweise ETH gegen BNB, AVAX, LTC oder, und das ist besonders interessant, BTC tauschen.

Eine solche Leistung ist allerdings nicht durch die einfache Nutzung eines Smart Contracts möglich. THORChain ist seine eigene Cosmos-Blockchain mit seinem persönlichen Set an Validierern. Dadurch ist es THORChain als Cross-Chain-DEX möglich, jede Art von Blockchain miteinander zu verbinden und ist damit revolutionär.

Doch wenn Nutzer den Begriff Cross-Chain hören, denken sie automatisch an eine Bridge und die Risiken, die mit solchen Protokollen einhergehen. THORChain ist allerdings keine Bridge, sondern tatsächlich eine DEX. Das Protokoll bewegt nämlich keinen Vermögenswert auf eine andere Blockchain (als Wrapped-Version). De facto kommunizieren die beiden Blockchains der zu tauschenden Vermögenswerte nicht einmal miteinander. Stattdessen registriert das Protokoll lediglich, dass du einem Liquiditätsanbieter (LP) beispielsweise 1 ETH auf Ethereum verkaufen möchtest, um dessen monetären Gegenwert in BTC auf Bitcoin zu erhalten.

Grafik zur Veranschaulichung der Swap-Funktion von Thorchain zwischen BTC und ETH

Validatoren von THORChain stellen sicher, dass der gesamte Prozess auch seine Richtigkeit hat. Dabei ist der Gegenwert an Vermögenswerten, welche die Blockchain sichern, immer höher als die der zur Verfügung gestellten Liquidität, um deren Sicherheit zu gewährleisten.

Validatoren und LPs teilen sich dabei die Protokolleinnahmen, bestehend aus Blogbelohnungen (ausgezahlt in RUNE) und Tauschgebühren. Der jeweilige prozentuale Anteil variiert und wird durch einen raffinierten Mechanismus gesteuert, der die Balance zwischen Sicherheit und Liquidität in einem gesunden Maß aufrecht erhalten soll. Gibt es beispielsweise mehr Liquidität, aber nicht genug Validatoren, die für das vorgegebene Maß an Sicherheit sorgen, erhöht sich der prozentuale Anteil der Einnahmen, der an Validatoren abgeführt wird, oder vice versa. Dadurch werden Staker entweder dazu incentiviert, sich am Validator-Staking oder an der Bereitstellung von Liquidität zu beteiligen.

Die Rolle von RUNE bei THORChain

RUNE, als nativer Vermögenswert von THORChain besitzt eine sogenannte Hardcap in Höhe von 500 Millionen Einheiten, die damit die Anzahl an Coins beschränkt, die jemals existieren werden.

Wie bereits geschrieben, besteht die Blockbelohnung auf der Blockchain von THORChain aus RUNE Coins. Gleichzeitig müssen Validatoren und LPs RUNE staken. Jeder Liquiditätspool besteht nämlich aus RUNE und dem jeweiligen nativen Vermögenswert (z.B. RUNE/BTC oder RUNE/ETH) und das ist der Umstand, der tatsächlich den Wert von RUNE als nativen Vermögenswert von THORChain steigern kann. Doch lass mich diesen Umstand näher ausführen, damit verstanden wird, worin der Wert der Coin (abseits von Spekulation) tatsächlich besteht.

Schaubild zur Funktionsweise von Liquiditätspools auf ThorChain mit der RUNE Coin

Je mehr Volumen durch THORChain generiert wird, desto höher ist der Verdienst der LPs, die Transaktionsgebühren in Form einer realen Rendite erhalten. Je höher die Rendite für LPs ausfällt, desto mehr Liquidität wird angezogen, die an dieser erhöhten Rendite mitverdienen möchte. Um aber als LP tätig zu werden, sind solche Anbieter gezwungen, RUNE aufzukaufen und wegzusperren, da der Vermögenswert in jedem Liquiditätspool 50 % des Gesamtwertes ausmacht.

Dadurch bedingt, dass alle Vermögenswerte gegen RUNE gestakt werden, kann THORChain zudem sehr effiziente und kostengünstige Tauschgeschäfte anbieten. Dieser Mechanismus verhindert die Fraktionalisierung von Liquidität, sodass Slippage auf THORChain selbst bei sehr großen Tauschgeschäften tendenziell geringer ausfällt als auf vielen anderen DEXes und sogar zentralen Krypto-Börsen (CEX). Denn anstatt die Liquidität von beispielsweise ETH auf verschiedene Pools wie ETH/BTC, ETH/BNB, ETH/AVAX usw. aufzuspalten , existiert nur ein einziger ETH-Pool, der gegen RUNE handelt und damit die gesamte ETH-Liquidität bündelt.

Gleichzeitig ist es diese Funktion von RUNE, welche auch die Sicherheit des gesamten Netzwerks garantiert. Denn fällt der Wert von RUNE, fällt gleichzeitig der Wert jedes einzelnen Liquiditätspools, da die automatische Ausbalancierung (50/50) dafür sorgen würde, dass alle anderen Vermögenswerte gegen RUNE verkauft werden. So besteht nicht die Gefahr, dass bei einem Preiskollapse von RUNE die Liquiditätspools auf einmal mehr wert sind als die Vermögenswerte, die das Netzwerk sichern. Andernfalls würde es Validatoren dazu incentivieren, solche Gelder zu stehlen. Diese Gefahr besteht bei THORChain aber nicht.

Zusammenfassend spielt RUNE eine Schlüsselrolle bei THORChain und der Wert des Vermögenswertes steigt mit der Aktivität auf der DEX.

THORChain als Weg in das Bitcoin DeFi-Ökosystem

THORChain könnte eine Schlüsselrolle im Aufstieg von Bitcoin-DeFi spielen, indem es den Austausch, die Verzinsung und die Beleihung von nativem BTC ermöglicht.

Die attraktive Rendite von THORChain könnte so viel Liquidität anziehen, dass sie nicht mehr ignoriert werden kann, insbesondere wenn THORChain ein Handelsvolumen erreicht, das einen signifikanten Anteil des BTC-ETH Handelsvolumen der CEXes widerspiegelt. Bereits Ende 2023 fand zwei Prozent des globalen Spot-Volumens von BTC auf THORChain statt, und in US-Dollar ausgedrückt, ist das keine kleine Zahl. Doch man stelle sich vor, dieser Wert steigt auf 10% oder sogar 20%. Die dadurch generierte Rendite für LPs wäre aberwitzig hoch und würde Massen an Liquidität anziehen, was sich wiederum direkt auf den Preis von RUNE auswirken würde.

Da THORChain der einzige effiziente und dezentrale Weg ist, um Vermögenswerte auf oder von der Blockchain von Bitcoin zu bewegen, positioniert sich RUNE als Vermögenswert in meinen Augen goldrichtig. Dank THORChain kann zum ersten Mal in der Geschichte von Krypto der größte Vermögenswert des Marktes in großen Mengen ohne Mittelsmann und ohne eine Art der Wrapped-Version mit anderen Vermögenswerten gehandelt werden. Daher ist RUNE als nativer Vermögenswert dieser Innovation auch Teil meines Portfolios, mit Hilfe dessen ich mich für die Bitcoin-DeFi-Narrative positioniere.

Stacks (STX)

Stacks ist eine eigenständige Layer 1 (L1) Blockchain, die mit der Ethereum Virtual Machine (EVM) kompatibel ist und als Skalierungslösung fungiert, indem sie die Möglichkeiten von Smart Contracts auf Bitcoin ausweitet. Aus diesem Grund wird Stacks häufig als eine Bitcoin Layer 2 (L2) Lösung bezeichnet.

Diagramm das Stacks als L2-ähnliche Blockchain für Bitcoin zeigt

Bildquelle: Stacks Docs

Das Stacks-Netzwerk nutzt den Proof of Transfer (PoX) Konsensmechanismus, der es eng mit Bitcoin verknüpft und die Funktionalität erweitert, ohne Bitcoin selbst zu verändern.

PoX, eine Abwandlung des Proof of Burn-Konzepts, erfordert, dass Miner Bitcoin die Basis-Kryptowährung BTC überweisen, um die Stacks Blockchain zu sichern und Belohnungen zu verdienen. Stacks verbessert zudem die Transaktionseffizienz durch Microblocks, die sich mit Bitcoin-Transaktionen synchronisieren und so schnelle Abwicklungen unabhängig von Bitcoins Tempo ermöglichen.

Ein wichtiger Punkt ist das bevorstehende Nakamoto-Update von Stacks, das eine noch schnellere Blockproduktion einführen wird. Dieses Update löst Stacks weiter von den langsameren Blockzeiten von Bitcoin und ermöglicht die Erstellung neuer Stacks-Blöcke etwa alle 5 Sekunden. Zudem wird mit diesem Update eine 100%ige Bitcoin-Finalität erreicht, was bedeutet, dass Stacks-Blöcke genauso unwiderruflich werden wie Bitcoin-Transaktionen.

Eine der auffälligsten Verbesserungen ist die Einführung eines vertrauenslosen, bidirektionalen Bitcoin-Pegs, ermöglicht durch sBTC. sBTC ist eine bahnbrechende Neuerung im Bitcoin- und Stacks-Ökosystem. Es schafft einen vertrauenslosen, bidirektionalen Peg zwischen Bitcoin und Stacks, der es Benutzern ermöglicht, ihre Vermögenswerte nahtlos zwischen der Stacks-Ebene und der Bitcoin-Basis-Ebene zu transferieren.

Grafik zur Veranschaulichung der Peg-In/-Out Funktion von Stacks für Bitcoin

Bildquelle: Artikel auf LinkedIn

Man kann sich sBTC als eine Brücke vorstellen, die zwei verschiedene Inseln verbindet und einen sicheren und freien Durchgang für jeden bietet, der hinüber möchte.

sBTC begegnet zudem dem sogenannten “Bitcoin-Write-Problem”, einem langjährigen Hindernis für die Integration von Smart Contracts in Bitcoin. Smart Contracts können dadurch sBTC programmatisch an eine Bitcoin-Adresse senden, die dann in BTC umgewandelt werden können. Diese innovative Funktionalität positioniert sBTC als den ersten vertrauenslosen, nicht-verwahrenden Bitcoin-Peg-Out.

Die Rolle von STX auf Stacks

Die native Währung von Stacks handelt unter dem Ticker STX. Sie wird verwendet, um Transaktionen zu verarbeiten, die über die Clarity-Smart-Contracts des Netzwerks laufen. Inhaber von STX können sich auch durch einen Prozess namens Stacking im Netzwerk beteiligen. Dabei sperren sie ihre STX Coins und betreiben einen vollständigen Node, um am Konsensmechanismus teilzunehmen und Bitcoin-Belohnungen zu verdienen.

Wie bereits erwähnt, werden BTC beim Mining auf Stacks verwendet, um STX Coins als Belohnung zu erhalten. Die von den Minern dafür eingesetzten BTC werden als Belohnung an die STX-Inhaber verteilt, die am Konsensmechanismus teilnehmen. In anderen Worten lässt sich mit STX eine reale Rendite in BTC verdienen.

Stacks als Layer-2-Lösung für Bitcoin

Wie bereits erklärt, wird Stacks aufgrund seiner direkten Nähe zu der Bitcoin-Blockchain auch als L2-Chain für Bitcoin betitelt. Auch wenn das so nicht ganz stimmt, wird Stacks von vielen Marktteilnehmern dadurch als direkte Skalierungslösung für Bitcoin wahrgenommen. Durch seine Smart Contract Funktionalität darf man in dem dortigen Ökosystem zudem alle Spielerein erwarten, die bereits aus anderen EVM-Systemen bekannt sind.

Als Bitcoin-L2 geltende Skalierungslösung könnte Stacks damit ebenfalls signifikant von der Bitcoin-DeFi-Narrative profitieren. Ein interessanter Aspekt ist, dass mehrere der führenden Anwendungen auf Stacks derzeit keine eigenen Tokens haben, was sie zu vielversprechenden Kandidaten für zukünftige Airdrops macht. Entsprechend könnte es sich lohnen, nicht nur den nativen Vermögenswert STX zu halten, sondern mit dem dortigen Ökosystem auch etwas herumzuspielen.

Zu guter Letzt wird das Nakamoto-Update für Stacks Ende April, also noch vor dem Bitcoin-Halving erwartet. Dieses Ereignis könnte ebenfalls als ein zusätzlicher Preistreiber für STX fungieren, da es die Narrative füttert, dass Stacks eine Skalierungslösung für die hohen Transaktionskosten auf Bitcoin ist.

BRC-20s als native Vermögenswerte auf Bitcoin

BRC-20-Token sind fungible digitale Vermögenswerte, die auf der Bitcoin-Blockchain erstellt werden. Diese Token sind besonders, da sie direkt auf Bitcoins Satoshis mit JSON-Code eingeschrieben werden, was sie von herkömmlichen Token auf Plattformen wie Ethereum unterscheidet. Der BRC-20-Standard bietet damit eine neue Methode zur Nutzung von Bitcoin, die es ermöglicht, Token innerhalb des Bitcoin-Ökosystems zu erstellen und zu übertragen.

Um BRC-20-Token zu generieren, muss zunächst eine Skriptdatei erstellt werden, die wichtige Informationen über den Token enthält. Diese Informationen umfassen Details wie den Namen des Tokens, das Symbol und die Gesamtmenge. Anschließend muss die erforderliche Menge Bitcoin an eine spezielle Adresse auf der Bitcoin-Blockchain, bekannt als “Ordinals-Registry”, gesendet werden.

BRC-20-Token haben eine innovative Dimension in die Bitcoin-Blockchain gebracht und bieten neue Möglichkeiten für die Tokenisierung und dezentrale Anwendungen. Obwohl sie einzigartige Vorteile bieten, stoßen sie auch auf Grenzen in Bezug auf Smart-Contract-Funktionalität und Interoperabilität.

Die laufende Entwicklung und das wachsende Interesse an BRC-20-Token deuten auf ihr Potenzial hin, einen bedeutenden Einfluss im Bereich der digitalen Vermögenswerte zu haben. Sie positionieren Bitcoin nicht nur als Kryptowährung, sondern auch als Plattform für diverse tokenisierte Vermögenswerte und Anwendungen.

BRC-20s, sind also schlussfolgernd eine weitere wichtige Komponente des Bitcoin-Ökosystems und zählten in letzter Zeit zu den leistungsstärksten Vermögenswerten am Markt. ORDI ist hier mit Sicherheit das offensichtlichste Pferd, auf das sich setzen lässt. Es ist aber bestimmt auch keine schlechte Idee, die Augen für verheißungsvolle Launchpads offen zu halten. Neue BRC-20-Token werden folgen und viele werden den Weg über ein solches Launchpad suchen.

Ordinals als NFTs auf Bitcoin

Ordinal NFTs sind Mittel zur Erstellung von Bitcoin-NFTs, indem Daten wie Bilder, Videos und mehr an einen einzelnen Satoshi auf der Bitcoin-Blockchain angehängt werden.

Ordinals sind im Grunde digitale Artefakte, die direkt auf einzelne Satoshis der Bitcoin-Blockchain eingeschrieben werden. Dies geschieht durch die Nutzung der zusätzlichen Datenkapazität in Bitcoin-Transaktionen. Ordinals ermöglichen die Speicherung von nicht fungiblen Daten (wie Bildern oder Texten) direkt auf der Bitcoin-Blockchain. Jedes Ordinal ist einzigartig und kann nicht geteilt oder dupliziert werden, was es zu einem nicht fungiblen Token (NFTs) macht.

Damit unterscheiden sie sich von BRC-20 Token, welche fungible Token sind, die auf der Bitcoin-Blockchain basieren und ähnlich wie ERC-20 Token auf Ethereum funktionieren.

Für den Erfolg von Ordinals gibt es genügend Beispiele. Eines davon sind Bitcoin Puppets, die mit einem Floor-Preis von über 0,02 BTC eine sagenhafte Preisentwicklung hingelegt haben. Einige glauben bereits jetzt, dass es sich hier um die “Bored Apes” oder “Cyberpunks” der Bitcoin-NFTs handelt.

Einige Beispiele von Bitcoin Puppets

Bildquelle: Magic Eden

Ob das nun stimmen mag oder nicht, sei dahin gestellt. In jedem Fall sind sie von diesem Status (vor allem preislich gesehen) noch sehr weit entfernt. Es soll aber unterstreichen, dass NFTs auf Bitcoin das Potential besitzen, ihren ganz eigenen Bullrun zu haben. Soviel steht für mich fest.

SCR-20s und Bitcoin Stamps

Der SRC-20-Token-Standard und Bitcoin Stamps sind zwei weitere innovative Konzepte, welches auf der Bitcoin-Blockchain basieren und für einen sich weiter entwickelnden Hype rundum das Ökosystem von Bitcoin interessant sind.

Der SRC-20-Standard ermöglicht es, spezielle digitale Sammlerstücke auf der Bitcoin-Blockchain zu erstellen und zu verwalten. Diese Tokens werden direkt in die Blockchain eingebettet, indem sie als Teil der Transaktionsdaten gespeichert werden. Im Gegensatz zu anderen Blockchain-Token sind SRC-20-Token auf kleine Bilder (24×24 Pixel) beschränkt und nutzen eine spezielle Codierungsmethode, die sie auf der Blockchain unveränderlich und dauerhaft macht. Diese Eigenschaften machen sie auch ideal für Anwendungen, die eine langfristige Datensicherheit erfordern, wie rechtliche Dokumente oder Zertifikate.

Bitcoin Stamps, die unter dem SRC-20-Standard fallen, sind wie Ordinals eine Art von NFT, die auf der Bitcoin-Blockchain basieren. Ursprünglich nutzten sie das Counterparty-Protokoll, das Bilder in codierte Dateien umwandelt und an das Bitcoin-Netzwerk sendet. Einer der großen Unterschiede zu Ordinals ist allerdings, dass Bitcoin Stamps nicht löschbar sind. Ordinals hingegen, die Daten auf individuelle Satoshis darstellen, können von Nodes im Netzwerk zensiert werden, was Fragen zur langfristigen Sicherheit und Zuverlässigkeit dieses Formats aufwirft.

Lies dazu: Bitcoin Miner zensiert Ordinals: Ein gefährlicher Präzedenzfall?

Prominente SRC-20 Tokens sind PEPE SRC, KEVIN, und STAMP. Dabei ist davon auszugehen, dass insbesondere letztere beiden von einem weiteren Hype profitieren werden. Unter den Stamps verhält es sich mit Sicherheit wie bei den Ordinals: Auch hier gibt es viel zu entdecken.

Fazit

Die hier vorgestellten Projekte sind bei weitem nicht alle, die es in dem Ökosystem von Bitcoin zu entdecken gibt. Viele werden zudem noch hinzukommen und für mich ist die Bitcoin-DeFi-Narrative auf jeden Fall eine, für die ich ein Engagement anstrebe. Ich starte hier mit einem Portfolio, das zu halten, ich mich selbst in Falle einer baldigen stärkeren Korrektur wohl fühle. Schlussfolgernd sieht meine persönliche Investitionsmatrix für die Nische “Bitcoin-DeFi” aktuell wie folgt aus:

Portfoliomatrix für die Bitcoin-DeFi-Narrative

Über die kommenden Monate wird diese Tabelle mit Sicherheit noch gefüllt. Alleine durch Stacks ist zu erwarten, dass dort diverse Token noch starten werden, die zu besitzen sich eventuell lohnen wird. Sobald ich diesbezüglich Schritte unternehme, werde ich meine Leser natürlich darüber unterrichten.

Du denkst, dass diese Matrix noch ein Projekt vermissen lässt, das deiner Meinung nach hier nicht fehlen darf? Schreibe mir gerne an unsere Kontakt-E-Mail-Adresse, welches das ist und warum es deiner Meinung nach auf die Liste gehört.

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