Key-Takeaways dieser Hyperliquid News:

  • Hyperliquid überholt Coinbase im Derivatevolumen und setzt damit ein klares Signal für die wachsende Relevanz dezentraler Krypto-Börsen im Perps-Markt.
  • Die Dominanz von Hyperliquid im dezentralen Derivatehandel steht in einem auffälligen Kontrast zur aktuellen Bewertung des HYPE Coin.
  • Der Erfolg von Hyperliquid verschärft den strukturellen Druck auf zentrale Krypto-Börsen und wirft die Frage auf, wer künftig die Kontrolle über den Krypto-Derivatemarkt behält.

Hyperliquid wickelt inzwischen mehr Handelsvolumen ab als Coinbase – und das nicht im Spotmarkt, sondern im margenstarken Derivate-Segment. Damit überholt erstmals eine vollständig dezentrale Krypto-Börse eine der größten regulierten Handelsplattformen der Branche.

Derivate sind das profitabelste Geschäft im Kryptomarkt. Wenn eine dezentrale Infrastruktur hier mit zentralen Börsen konkurriert, stellt das nicht nur bestehende Geschäftsmodelle infrage, sondern auch die Art, wie Marktanteile künftig verteilt werden.

Diese Hyperliquid News liefert Antworten auf drei entscheidende Fragen: Warum der Vergleich mit Coinbase sinnvoll ist und warum Binance außen vor bleibt. Ob der HYPE Coin die operative Stärke des Protokolls korrekt widerspiegelt. Und was der Aufstieg von Hyperliquid über die Zukunft zentraler Krypto-Börsen verrät.

Hyperliquid überholt die führende Krypto-Börse Coinbase: Was die Zahlen wirklich sagen

Die Daten, auf die sich diese Hyperliquid News stützt, stammen aus Marktanalysen von Artemis und zeigen eine Entwicklung, die selbst erfahrene Marktbeobachter überrascht hat. Hyperliquid hat die Krypto-Börse Coinbase im Derivate-Handelsvolumen überholt. Nicht punktuell, sondern über einen längeren Zeitraum hinweg.

Im Fokus steht dabei der Markt für Perpetual Futures. Hyperliquid wickelt hier monatlich Handelsvolumen im hohen dreistelligen Milliardenbereich ab und erreicht damit eine Größenordnung, die bislang fast ausschließlich zentralen Krypto-Börsen vorbehalten war. Coinbase hingegen liegt im selben Zeitraum deutlich darunter, obwohl die Plattform als regulierter Player über eine enorme Nutzerbasis verfügt.

Und das ist kein gerade erst aufkeimender Trend – ganz im Gegenteil. Laut den Anfang Februar 2026 veröffentlichten Daten von Artemis verarbeitete Hyperliquid im Jahr 2025 ein nominales Handelsvolumen von rund 2,6 Billionen US-Dollar. Im gleichen Zeitraum verzeichnete Coinbase etwa 1,4 Billionen US-Dollar. Also fast nur halb so viel.

Nominales Handelsvolumen. Bildquelle: X, @artemis

Der aufmerksame Beobachter dieser Grafik mag sich nun eine berechtigte Frage stellen: Warum wird die Krypto-Börse Binance in diesem Vergleich nicht berücksichtigt?

Die Antwort ist weniger politisch als methodisch. Binance ist zwar die volumenstärkste Krypto-Börse der Welt, doch ein Großteil dieses Volumens ist off-chain und nicht transparent vergleichbar. Hyperliquid hingegen ist vollständig on-chain. Coinbase wiederum veröffentlicht ausreichend Daten, um eine valide Gegenüberstellung zu ermöglichen. Der Vergleich zwischen Hyperliquid und Coinbase ist deshalb kein rhetorischer Kunstgriff, sondern ein sauberer Datenabgleich.

Entscheidend ist dabei nicht nur das absolute Volumen, sondern die Effizienz, mit der es zustande kommt. Hyperliquid erreicht diese Zahlen ohne zentrale Verwahrung, ohne KYC-Pflicht und ohne klassische Orderbuch-Infrastruktur. Die Plattform zeigt, dass Liquidität nicht zwangsläufig an zentrale Intermediäre gebunden ist. Zumindest nicht im Derivate-Handel.

Damit verschiebt sich der Blick zwangsläufig von der Plattform auf den HYPE Coin. Denn operative Dominanz allein beantwortet noch nicht die Frage, ob und wie Anleger davon profitieren.

HYPE Coin: Produktdominanz trifft auf Bewertungsfrage

Der HYPE Coin steht in einem Spannungsfeld, das im aktuellen Markt immer häufiger zu beobachten ist: Ein starkes Produkt trifft auf ein insgesamt schwaches Marktsegment. Der Markt der Kryptowährungen leidet aktuell unter rückläufigem Retail-Interesse und vorsichtiger Kapitalallokation. Und doch gelingt es Hyperliquid, Marktanteile zu gewinnen.

Diese Konstellation ist entscheidend für die Bewertung des HYPE Coins. Auf der einen Seite steht eine Plattform, die im dezentralen Perps-Markt inzwischen eine dominante Stellung einnimmt. Auf der anderen Seite ein Token, dessen Bewertung nicht automatisch mit dem Handelsvolumen skaliert. Aber erste Anfänge sind trotz der schwierigen Verhältnisse bereits zu beobachten.

Hyperliquid zeigt eine hohe Revenue-Effizienz: Perpetuals sind deutlich margenstärker als Spotmärkte, und jeder gewonnene Prozentpunkt Marktanteil wiegt hier schwerer als in anderen Segmenten. Das zeigt sich auch in den Zahlen. Laut den Daten von Token Terminal war es Hyperliquid möglich, seit Juni 2025 Revenue in Höhe von 731,4 Millionen US-Dollar zu erzielen.

Revenue der dezentralen Krypto-Börse Hyperliquid. Bildquelle: Token Terminal

Gleichzeitig bleibt die Frage offen, wie direkt sich diese operative Stärke im HYPE Coin widerspiegelt. Der Markt bewertet zunehmend nicht mehr nur die Nutzung des Protokolls, sondern die Qualität der ökonomischen Rückkopplung zum nativen Vermögenswert. Diese gilt es zu prüfen und das ist genau das, was wir im Rahmen unseres Premium-Clubs für diverse Altcoins und auch bald den HYPE Coin tun werden.

Zum Abschluss dieser Hyperliquid News wollen wir uns noch einem spannenden Punkt widmen, und zwar dem wachsenden, strukturellen Druck auf zentrale Krypto-Börsen.

Was Hyperliquid für zentrale Krypto-Börsen bedeutet

Der Aufstieg von Hyperliquid ist kein Frontalangriff auf zentrale Krypto-Börsen, sondern eine gezielte Verschiebung im Derivate-Handel. Spotmärkte, Fiat-Onramps und regulatorische Schnittstellen bleiben klare Domänen zentraler Anbieter. Doch im hochfrequenten, kapitalintensiven Derivate-Geschäft geraten diese Vorteile ins Wanken. Dieser Strukturwandel geht auch nicht unbemerkt vonstatten.

Der Markt beginnt, das wahre Potenzial von Hyperliquid und damit des HYPE Coins zu erkennen. Das demonstriert die Kursentwicklung seit Jahresbeginn. Der Hyperliquid Kurs stieg um rund 31,7 %, während die Coinbase Aktie um 27 % fiel. Diese Abweichung von +58,7 % in nur wenigen Wochen spricht Bände.

Hyperliquid Kurs vs. Coinbase Aktienkurs. Bildquelle: X, @artemis

Hyperliquid zeigt, dass Trader bereit sind, zentrale Verwahrung zugunsten von Performance, Transparenz und Effizienz aufzugeben. Das stellt keine sofortige Existenzbedrohung für zentrale Krypto-Börsen wie Coinbase oder Binance dar, zwingt sie aber zu einer strategischen Neubewertung. Wenn dezentrale Krypto-Börsen dort Marktanteile gewinnen, wo Margen entstehen, verändert sich das Machtgefüge nachhaltig.

Hyperliquid Kurs steigt rasant an

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Der Hyperliquid Kurs steigt rasant an. Doch wer nur auf den Preis des HYPE Coin schaut, übersieht die eigentlichen Hyperliquid News.

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